Pilotprojekte

Parallel zur mehrphasigen Entwicklung des Logistik 2030+ Aktionsplans sollen Pilotprojekte initiiert und begleitet werden. Ziel ist es, Ideen praxistauglich zu testen und somit die künftigen Umsetzungschancen von Konzepten rasch beurteilen zu können.

Pilotprojekte im Projektbild L2030+ (zum Vergrößern anklicken)

Wenn es in Ihrem Wirkungsbereich Ansätze gibt, die im Rahmen des Projektes Logistik 2030+ zu Pilotprojekten entwickelt werden können, freuen wir uns über Ihre Mitwirkung!

Vorstellung der Pilotprojekte

Die im Rahmen von Logistik 2030+ initiierten bzw. begleiteten Pilotprojekte werden an dieser Stelle vorgestellt. Diese Liste wird laufend aktualisiert. Für Details klicken Sie bitte auf das jeweilige Pilotprojekt.

Central LogPOINT – DER Logistik HUB im Herzen von Wien
Worum geht es im Projekt

Innerstädtischer City Hub mit CO2-freier Zustellung mittels Lastenfahrrad und E-Fahrzeugen

Auf der letzten innerstädtischen leistungsfähigen Logistikfläche Wiens, im Herzen der Stadt, plant die Firma LogPOINT Logistics Services GmbH die Umsetzung eines City Hubs. Ein umfassendes Leistungsportfolio rund um das Thema E-Fulfillment ermöglicht den Kundinnen vom Logistik-FullService bis zum Umschlag von Paketsendungen viele Varianten. Hier wird gebündelt und vom Standort C02-frei mittels Lastenfahrrad und E-Fahrzeugen zugestellt.

Projektpartner
  • LogPOINT Logistics Services GmbH
  • KEP Dienste, z.B. FLUX
  • KEP Dienste, z.B. Heavy Pedals
  • E-Fulfillment Kunden, z.B. Schlumberger, Die Doppeladlermanufaktur
  • Wirtschaftskammer Wien, Abteilung Stadtplanung und Verkehrspolitik
Projektlaufzeit

08/2018 - 12/2019

Finanzierung

Die LogPOINT GmbH wurde in dieser Form im August 2017 gestartet, um das Ziel Logistik HUB Nr. 1 mit Schwerpunkt E-Commerce zu verfolgen.
Die Wirtschaftskammer Wien wird als Projektpartner in den Jahren 2018 und 2019 einerseits die Kosten für die Evaluierung des Projektes tragen, als auch im Rahmen des Kooperationsvertrages eine Projektförderung übernehmen.

Beitrag zu L2030+

Im Rahmen des Projektes 2030+ werden Pilotprojekte gefördert, die einen Beitrag zur Zielerreichung des Projektes darstellen. Das gegenständliche Projekt stellt den Versuch eines ersten Citylogistik-Hubs mit E-Zustellung dar. Der Central LogPOINT ist für alle Kunden offen, wobei die Art der Leistungsbeziehung unterschiedlich sein kann.

LogPOINT betreibt somit einen innerstädtischen Hub, der die Lieferfahrten (insbesondere resultierend aus dem steigenden E-Commerce) in den städtischen Raum reduziert, bündelt und auf CO2-freie Transportmittel verlagert. Dabei werden sowohl B2B- als auch B2C-Adressen angesteuert.

Einerseits kann die Paketflut, die an die innerstädtischen Bezirke adressiert ist, auf Basis WAB-Umschlag direkt angeliefert, umgeschlagen und ausgeliefert werden. Andererseits bietet das im E-Fulfillment erfahrene Team der Firma LogPOINT ein Full Service Produkt an, wodurch Paketmengen direkt am Standort produziert werden.

Ansprechpartner

Marianne Ramser
Geschäftsführerin
LogPOINT Logistics Services GmbH
1090 Wien, Althanstrasse 12 | Ladestraße 2 | Tor 99
marianne.ramser@logpoint.at

Evaluierung von (großteils) betreiberunabhängigen Paketboxen in Wien und Niederösterreich
Worum geht es im Projekt

In einem Pilotprojekt sollen betreiberunabhängige Paketboxen (kurz Paketboxen) für B2C-, B2B- und C2C-Anwendungen evaluiert werden. Derzeit sind drei Betreiber solcher Boxen bekannt. Die A1, die Fa. Renz und die Fa. Kapsch.  Darüber hinaus soll das Boxensystem der Österreichischen Post AG evaluiert werden, was einen Vergleich zwischen betreiberunabhängigen und Einzelanbietersystemen ermöglicht.

Damit sollen zukünftig erfolglose Zustellungen von Paketen reduziert und somit die Umwelt entlastet werden. Die Paketboxen bieten eine interessante Option für Kurier, Express und Paketdiensten (kurz KEP-Dienste) ihre Verkehre — insbesondere auf der letzten Meile — zu optimieren und stehen auch lokalen Händlern und Dienstleistern für neue Service-Modelle zur Verfügung.

Projektpartner
  • Land Niederösterreich
  • Land Wien
  • Wirtschaftskammer Wien
  • Wirtschaftskammer Niederösterreich
  • Betreiber-Gruppen (Lieferung der Paketboxen und Bereitstellung der erforderlichen Plattform)
Projektbegleitung
  • Auftragnehmer zur Projektbegleitung, Evaluierung und für fachliche Inputs wird beauftragt
Projektlaufzeit

10/2018 - 12/2019

Finanzierung

Die Projektpartner stellen gemeinsam ein Budget auf für Projektbegleitung, Evaluierung des Pilotbetriebes und ggf. Bereitstellung geeigneter Flächen. Die Betreiber-Gruppen werden im Rahmen des Pilotprojektes durch Weitergabe von Daten die Evaluierung der Boxen ermöglichen.

Beitrag zu L2030+

Durch die bessere Planbarkeit der Routen für die KEP-Dienste und den damit verbundenen Vermeiden der Verkehrsspitzen in Wien und Niederösterreich kann eine Entlastung auf der Straße erreicht werden (Reduktion von Nutzungskonflikten und Verkehrsreduktion).

Die Bündelung von Zustellungen an einem öffentlich zugänglichen Boxen-Standort spart Zustellfahrten zur „Very Last Mile“ – also meist der Haustüre des Empfängers – und führt damit zu CO2-Einsparungen.

Mit der kundenfreundlichen und sicheren Paketzustellung in Paketboxen sind mehrmalige Zustellversuche der KEP-Dienste nicht mehr notwendig, was zu einer weiteren CO2-Einsparung führt
(à CO2 Einsparung).

Das Zusammenwirken beider Bundesländer in diesem Bereich führt zu einer Verstärkung der (CO2-Einsparungs-)Effekte und KEP-Dienste in beiden Bundesländern profitieren davon.

Ansprechpartner

DI Andrea Faast
Wirtschaftskammer Wien
Stubenring 8-10, 1010 Wien
andrea.faast@wkw.at
+43 1 514 50 1863

GÜMORE - Güterverkehrsmodell Ostregion
Worum geht es im Projekt
Aufbau eines realitätsnahen und prognosefähigen Güterverkehrsmodells für die Ostregion Die Steuerung des Güterverkehrs ist in den letzten Jahren in den Fokus der öffentlichen Verwaltung gerückt. Insbesondere in den Ballungsräumen wird unter dem Begriff City-Logistik versucht, die städtische Infrastruktur zu entlasten und gleichzeitig die Versorgungsqualität in der Stadt zu verbessern. Darüber hinaus nutzt der Güterverkehr die Straßen wegen der hohen Achslasten wesentlich stärker ab als der Personenverkehr und ist somit für die Planung der Straßenerhaltung von essentieller Bedeutung. Diese Problemlage motiviert die Länderverwaltungen in der Österreichischen Ostregion – Wien, Niederösterreich und das Burgenland – zum Aufbau eines Planungsverkehrsmodells für den Güterverkehr. Im Projekt GÜMORE werden daher Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten – Verkehrsplanung und Verkehrsmodellierung, Logistik, Straßenerhaltung, öffentliche Verwaltung – in einem interdisziplinären Team zusammenarbeiten und vorhandene Vorgehensweisen mit neuen Ansätzen und Erhebungen zu einem Güterverkehrsmodell für Straße und Schiene kombinieren, das den Güterverkehr in hoher Qualität maßnahmensensitiv und prognosefähig abbildet.
Projektpartner
  • Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) GmbH/ITS Vienna Region
  • TU Graz - Institut für Straßen- und Verkehrswesen
  • HERRY Consult GmbH
  • Econsult Betriebsberatungs GmbH
  • TU München – TUM Institute for Advanced Study
  • BOKU - PWL – Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Produktionswirtschaft und Logistik
Projektlaufzeit
06/2018 - 05/2021
Finanzierung
Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Mobilität der Zukunft“ durch das BMVIT gefördert.
Ansprechpartner
DI (FH) Christian Hiesel, ITS Vienna Region DI Dr. Hans Fiby, ITS Vienna Region
HUBERT
Worum geht es im Projekt

Betrieb eines City-Hubs zur Bündelung von Gütern in innerstädtischen Gebieten und innerhalb des Stadtgebietes

Mit dem Wachstum des E-Commerce steigt die Zahl der Güterverkehrsfahrten in städtischen Gebieten zunehmend. Als einer von mehreren möglichen Lösungsansätzen zur Reduktion dieser Fahrten kann eine firmenunabhängige Warenkonsolidierung in einem Hub zur Bündelung der Güter in innerstädtischen Gebieten und innerhalb des Stadtgebietes dienen.

Zum Erlernen und Erforschen seiner Effekte wird der Betrieb eines City-Hubs pilotiert. Dazu wurde von einem speziell dafür eingerichteten Agilen Team der Stadt Wien ein Businessplan entwickelt. Das Geschäftsmodell ermöglicht mit einer Anstoßfinanzierung nach drei Jahren einen kostendeckenden Betrieb. Bei Erfolg kann das Modell langfristig skaliert werden.

Projektpartner
  • TerminalSped Speditionsgesellschaft m.b.H (100% Wiener Hafen GmbH & Co KG)
Projektlaufzeit

voraussichtlich 06/2018 - 10/2019

Finanzierung

Eigenmittel: Wiener Hafen: € 103.346,28
Förderung der Stadt Wien in Höhe von € 200.000,-

Beitrag zu L2030+

Auf Grund der besseren Planbarkeit der Routen für die Logistik-Dienstleister und der damit verbundenen Verringerung der Anzahl der Wege kann die Fahrleistung und somit die Emission von Luftschadstoffen und Lärm reduziert werden.

Die Bündelung von Zustellungen an einen Hub spart Zustellfahrten im dicht bebauten Gebiet und reduziert die Emissionen. Die letzte Meile wird mit einem emissionsarmen Fahrzeug absolviert. Die Zustellung erfolgt zu jenen Zeiten, zu der die Adressaten anzutreffen sind. Somit werden unnötige Fahrten durch mehrmalige Zustellversuche vermieden.

Das Zusammenwirken beider Bundesländer in diesem Bereich ist wichtig, da die großen Konsolidierungszentren zwischen der Langstrecke und dem Regionalverkehr zumeist in Niederösterreich situiert sind und von dort die gebündelte Warenanlieferung an das Hub erfolgt. Von den Effekten der Verkehrsleistungsreduktion profitieren beide Bundesländer gleichermaßen.

Mit dem Hub-Betrieb erhofft man sich Kosteneinsparungen für jeden Warenversender oder Transportunternehmen durch die Bündelung der Lieferungen auf der letzten Meile, dem teuersten Teilstück der Lieferkette. Die letzte Meile wird vom Hub-Betrieb übernommen, bei gleichzeitiger Steigerung der Servicequalität. Anhand des Hub-Betriebs lassen sich auf wissenschaftlicher Basis direkt Effekte auf das Güterverkehrsaufkommen ableiten.

Die Pilotierung des Hub-Betriebs erfolgt in enger Abstimmung mit den ProjektträgerInnen des Prozesses Logistik 2030+ .

Ansprechpartner

Marian Timler, Geschäftsführer, TerminalSped Speditionsgesellschaft m.b.H.
A-1110 Wien, 7. Haidequerstraße 6

MiHu - Analyse von Kooperationsmöglichkeiten für urbane Midi-Hubs
Worum geht es im Projekt
Standortwahl und Analyse von Ablauf- und Kooperationsmöglichkeiten innerhalb eines kooperativen Midi-Hubs

Der Begriff Midi-Hub bezeichnet ein innerstädtisches Güterkonsolidierungszentrum, das die Kapazität besitzt, einen größeren Stadtteil mit Gütern zu versorgen, und das von mehreren Dienstleistern (Kurier-Express-Paket-Dienste und Stückgüter/Paletten) gemeinsam genutzt wird. Das Projekt MiHu analysiert und testet potenziell geeignete Standorte für einen Midi-Hub innerhalb der Stadt Wien. Dabei werden die Auswirkungen von unterschiedlichen Hub-Systemen abgeschätzt und die Veränderungen im Verkehr durch den Midi-Hub getestet. Abschließend werden Empfehlungen für zukünftige kooperative Midi-Hubs abgegeben.
Geplante Maßnahmen
  • Definition eines Midi Hubs gemäß den Erwartungen unterschiedlicher Stakeholder-Gruppen
  • Szenarien-Entwicklung für die kooperative Nutzung von Hubs
  • Analyse von Geschäftsprozessen
  • Entwerfen des Optimierungsmodells und Simulation
  • Empfehlungen und Handlungsanweisungen für die Umsetzung von Midi-Hubs
Projektpartner
  • MA18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung
  • FGM - Forschungsgesellschaft Mobilität gemeinn. GmbH
  • Universität für Bodenkultur, Institut für Produktionswirtschaft und Logistik
  • Wirtschaftsuniversität Wien – Forschungsinstitut für Supply Chain Management
  • LNC - LogisticNetwork Consultants GmbH
Projektlaufzeit
09/2018 - 08/2020
Finanzierung
Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Mobilität der Zukunft“ durch das BMVIT gefördert.  
AnsprechpartnerInnen
DI Angelika Winkler (MA 18); angelika.winkler@wien.gv.at
DI Dieter Häusler (MA 18); dieter.haeusler@wien.gv.at
Dr. Patrick Hirsch (BOKU); patrick.hirsch@boku.ac.at
Mag. Alexandra Anderluh (WU Wien); alexandra.anderluh@wu.ac.at
Mikro-Hubs und Midi-Hubs für eine nachhaltige Logistik
Worum geht es im Projekt
Konsolidierung der Transporte für die letzte Meile und Umstieg auf alternative Antriebe und Fahrzeugtechnologien

Mikro- und Midi-Hubs tragen dazu bei, den städtischen Güterverkehr durch Konsolidierung von Güterströmen bei tendenziell wachsendem Transportaufkommen effizienter und ökologischer zu gestalten. Die Anforderungen an Mikro-Hubs bzw. Midi-Hubs sind dabei vielfältig. Zu berücksichtigen sind vor allem die Transportnetzwerke, die die Städte mit dem städtischen Umland verknüpfen. Gemeinsam gilt es hierfür passende regionalspezifische oder branchen- bzw. prozessorientierte Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Mögliche Ansätze zur Etablierung solcher „White label“-Hubs umfassen den freiwilligen Zusammenschluss von Kaufleuten (change of address) oder verkehrspolitische Maßnahmen (z.B. Fahrverbote).

Als Planungsgrundlagen für innovative Hub-Konzepte wurden einige Parameter und Ausprägungen von Hubs gemeinsam diskutiert und zusammengefasst, die den Bedarf für integrative Planungsprozesse sichtbar machen:
Projektpartner
  • Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich - Wien
  • Thinkport Vienna
Ansprechpartner
Martin Posset
Leiter Bereich Innovation
Thinkport Vienna
https://www.thinkportvienna.at
SCHNURR
Worum geht es im Projekt

Entwicklung und Erprobung eines mobilen Systems zur Erfassung der Belegung von Zonen für den ruhenden Güterverkehr

Das Projekt SCHNURRR entwickelt ein flexibles und mobiles System zur punktuellen und temporären Erfassung der Belegung von Zonen für den ruhenden Güterverkehr. Ziel ist es anhand dieser online verfügbaren Belegungsdaten einerseits die Planung und Validierung von Ladezonen zu unterstützen und andererseits die Prognose von Stellplatzinformationssystemen zu verbessern.

Projektpartner
  • PRISMA solutions (Lead-Partner)
  • Wirtschaftskammer Wien
  • Stadt Wien
    • Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18)
    • Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46)
  • EBE Solutions
  • Parkbob

Zusätzlich unterstützen weitere Partner das Projekt mit einem LOI:

  • Stadt Wien
    • Rechtliche Verkehrsangelegenheiten (MA 65)
    • Öffentliche Verkehrsflächen - Öffentliche Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28)
  • thinkport Vienna
Projektlaufzeit

04/2018 - 09/2019

Finanzierung

Das Projekt wird durch das BMVIT gefördert.

Beitrag zu L2030+

Im Zuge der Phase 1 des Projektes L2030+ wurde der ruhende Verkehr als eines der zentralen Probleme der Güterlogistik in Wien identifiziert. Belegte Ladezonen aufgrund von Überlastung oder Falschparkern, anlassbezogene Errichtung von Zonen und somit unzureichende räumlichen Verteilung sind nur zwei Aspekte, die zu Umweg- bzw. Suchfahrten führen und die Leichtigkeit, Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs negativ beeinflussen. Diese Mängel werden im Projekt „Schnurrr“ aufgegriffen und es werden Grundlagen zur Messung der Auslastung der vorhandenen Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum sowie Planungsansätze für die öffentliche Hand entwickelt. Immer mit dem Ziel einer Optimierung der Auslastung von Ladezonen.

Ansprechpartner

Nik Widmann (PRISMA solutions), nik.widmann@prisma-solutions.at (Lead Partner)
Andrea Faast (WKW), andrea.faast@wkw.at
Angelika Winkler (MA 18), angelika.winkler@wien.gv.at
Martin Schipany (MA 46), martin.schipany@wien.gv.at
Alfred Paukerl (EBE Solutions), a.paukerl@ebe-solutions.at
Christian Adelsberger (parkbob), christian.adelsberger@parkbob.com

Screening Logistikflächen
Worum geht es im Projekt
Aufzeigen von Potentialflächen für die Logistik auf Wiener Stadtgebiet zum Schutz vor anderen Nutzungen

Angesichts der rasch wachsenden EinwohnerInnenzahl und der verloren gegangenen Betriebsflächen im Stadtgebiet zu Gunsten von Wohngebieten ist die Sicherung und Steigerung der Nutzungseffizienz der verbleibenden Flächen für Aktivitäten rund um die Logistik aktiv zu unterstützen.

Im Rahmen des Projekts Logistik 2030+ wird ein zukunfts- und umsetzungsorientierter Aktionsplan für die Region Wien-Niederösterreich erarbeitet, im Zuge dessen auch eine Flächenanalyse durchgeführt wird. Dabei wird das Standort- und Flächenangebot für den Logistikbereich im Wiener Stadtgebiet und in Niederösterreich ermittelt. Nach Feststellung der Eignung potentieller Flächen für Logistikzwecke wird ein gemeinsamer Plan für Wien und Niederösterreich erstellt.
Geplante Maßnahmen
  • Datensammlung für GIS-Analyse
  • Erfassung, Kennzeichnung und Kategorisierung von Logistikflächen
  • Analyse der Gebiete hinsichtlich Eignung für transportaffine Betriebe
  • Bewertung von Zonen und Flächen hinsichtlich Eignung für die Logistik
  • Vorschlägen zur Planung neuer bzw. Sicherung alter Logistikstandorte auf Basis des Wiener Fachkonzepts Produktive Stadt
  • Einbindung der Grundeigentümer der identifizierten Logistikstandorte in zukünftige Planungen
Projektpartner
  • Land Niederösterreich
  • Wirtschaftskammer Niederösterreich
  • Wirtschaftskammer Wien
  • Büro Dr. Paula
Projektlaufzeit
02/2018 - 03/2019
Finanzierung
Die Analyse für Wien wird von der MA 18 und die Analysen für Niederösterreich vom Land Niederösterreich finanziert.
AnsprechpartnerInnen
DI Angelika Winkler (MA 18); angelika.winkler@wien.gv.at
DI Dieter Häusler (MA 18); dieter.haeusler@wien.gv.at
DI Andrea Faast (WKW); andrea.faast@wkw.at
DI Dr. Andreas Dillinger (WKW); andreas.dillinger@wkw.at
DI Christian Popp (Land NÖ); christian.popp@noel.gv.at
Wastebox.biz - Reduktion Baustellenverkehr

Worum geht es im Projekt

Reduktion der Entsorgungsverkehre auf einer Großbaustelle im Raum Wien und einer Großbaustelle im Raum Niederösterreich durch die Nutzung der Plattformtechnologie wastebox.biz 

Über die Plattform und eine Smartphone-App werden mehrere Entsorgungs-Dienstleister gemeinsam „koordiniert“, indem der Ladeträger-Stellauftrag (Big Bag, Mulden, Container) und/oder der Abholauftrag des Poliers dem gerade räumlich nächstgelegenen ´freien´ Dienstleister zugewiesen / von diesem übernommen wird. Stichwort: „Meldung an alle verfügbaren & logistisch am günstigsten positionierten Fahrzeuge“. Im Pilotprojekt sollen die teilnehmenden Unternehmen den Nutzen (Logistikvorteil) erkennen und begleitend die Verkehrsreduktion nachgewiesen werden.

Projektpartner
  • pink robin GmbH
  • Wirtschaftskammer Wien
  • Wirtschaftskammer Niederösterreich
Projektlaufzeit

06/2018 – 09/2019

Finanzierung

Die Plattformtechnologie wurde überwiegend durch Eigenmittel der Saubermacher Dienstleistungs AG finanziert. Es wurden außerdem FFG Förderungen genutzt. Aufwendungen für Pilotanwendungen in Wien und Niederösterreich werden durch Eigenmittel und in-kind Beiträge der Projektpartner finanziert.

Beitrag zu Logistik 2030+

Durch die Optimierung der Logistik, indem die logistisch bestpositionierten LKWs informiert werden und den Auftrag dann auch durchführen, sowie durch den Vorschlag der nächstmöglichen Verwertungseinrichtungen kann der Baustellenverkehr durch ein besseres Zeitmanagement flüssiger ablaufen, Stehzeiten etc. werden vermindert. Andererseits wird durch kürzere Anfahrtswege und kürzere Wege zu nahegelegenen Verwertungseinrichtungen der innerstädtische oder regionale Verkehr reduziert und werden CO2 Einsparungen generiert.

Ansprechpartner

Stefan Klanner
Geschäftsführer
Pink robin gmbh
Hans-Roth-Straße 1, 8073 Feldkirchen bei Graz
s.klanner@wastebox.biz
https://www.wastebox.biz