Pilotprojekte

Parallel zur mehrphasigen Entwicklung des Logistik 2030+ Aktionsplans sollen Pilotprojekte initiiert und begleitet werden. Ziel ist es, Ideen praxistauglich zu testen und somit die künftigen Umsetzungschancen von Konzepten rasch beurteilen zu können.

Pilotprojekte im Projektbild L2030+ (zum Vergrößern anklicken)

Wenn es in Ihrem Wirkungsbereich Ansätze gibt, die im Rahmen des Projektes Logistik 2030+ zu Pilotprojekten entwickelt werden können, freuen wir uns über Ihre Mitwirkung!

Vorstellung der Pilotprojekte

Die im Rahmen von Logistik 2030+ initiierten bzw. begleiteten Pilotprojekte werden an dieser Stelle vorgestellt. Diese Liste wird laufend aktualisiert. Für Details klicken Sie bitte auf das jeweilige Pilotprojekt.

Worum geht es im Projekt

Standortwahl und Analyse von Ablauf- und Kooperationsmöglichkeiten innerhalb eines kooperativen Midi-Hubs

Der Begriff Midi-Hub bezeichnet ein innerstädtisches Güterkonsolidierungszentrum, das die Kapazität besitzt, einen größeren Stadtteil mit Gütern zu versorgen, und das von mehreren Dienstleistern (z.B. Kurier-Express-Paket-Dienste) gemeinsam genutzt wird. Das Projekt MiHu analysiert und testet potenziell geeignete Standorte für einen Midi-Hub innerhalb der Stadt Wien. Dabei werden die Auswirkungen von unterschiedlichen Hub-Systemen abgeschätzt und die Veränderungen im Verkehr durch den Midi-Hub getestet. Abschließend werden Empfehlungen für zukünftige kooperative Midi-Hubs abgegeben.

Ziele & Maßnahmen
  • Entwicklung eines kollektiven Zielsystems für Stakeholdergruppen
  • Entwicklung eines generischen Modells zur Standortwahl von urbanen Midi-Hubs
  • Erstellung eines agentenbasierten Simulationsmodells zur Gestaltung kooperativer Prozesse, einer effizienten Flächengestaltung und zur effiziente Zu- und Abflusssteuerung zum/vom Midi-Hub
  • Aufzeigen der möglichen Mehrfachnutzung eines Midi-Hubs
  • Anwendung des entwickelten Simulationsmodells in einer konkreten Fallstudie als Entscheidungsunterstützung
  • Handlungsanweisungen für die Umsetzung von kooperativ genutzten Midi-Hubs sowie Empfehlungen für die Realisierung ähnlicher Konzepte an anderen Standorten sowie in anderen Städten
Projektpartner
  • Stadt Wien, MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung
  • FGM - Forschungsgesellschaft Mobilität gemeinn. GmbH
  • Universität für Bodenkultur, Institut für Produktionswirtschaft und Logistik
  • Wirtschaftsuniversität Wien – Forschungsinstitut für Supply Chain Management
  • LNC - LogisticNetwork Consultants GmbH
Projektlaufzeit

09/2018 - 08/2020

Finanzierung

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Mobilität der Zukunft“ durch das BMVIT gefördert.

Ansprechpartnerin

Michaela Kargl
FGM-Amor gemeinnützige GmbH
Schönaugasse 8a
8010 Graz

Worum geht es im Projekt

Innerstädtischer City Hub mit CO2-freier Zustellung mittels Lastenfahrrad und E-Fahrzeugen

Auf der letzten innerstädtischen leistungsfähigen Logistikfläche Wiens, im Herzen der Stadt, plant die Firma LogPOINT Logistics Services GmbH die Umsetzung eines City Hubs. Ein umfassendes Leistungsportfolio rund um das Thema E-Fulfillment ermöglicht den Kundinnen vom Logistik-FullService bis zum Umschlag von Paketsendungen viele Varianten. Hier wird gebündelt und vom Standort C02-frei mittels Lastenfahrrad und E-Fahrzeugen zugestellt.

Projektpartner
  • LogPOINT Logistics Services GmbH
  • KEP Dienste, z.B. FLUX
  • KEP Dienste, z.B. Heavy Pedals
  • E-Fulfillment Kunden, z.B. Schlumberger, Die Doppeladlermanufaktur
  • Wirtschaftskammer Wien, Abteilung Stadtplanung und Verkehrspolitik
Projektlaufzeit

08/2018 - 12/2019

Finanzierung

Die LogPOINT GmbH wurde in dieser Form im August 2017 gestartet, um das Ziel Logistik HUB Nr. 1 mit Schwerpunkt E-Commerce zu verfolgen.
Die Wirtschaftskammer Wien wird als Projektpartner in den Jahren 2018 und 2019 einerseits die Kosten für die Evaluierung des Projektes tragen, als auch im Rahmen des Kooperationsvertrages eine Projektförderung übernehmen.

Beitrag zu L2030+

Im Rahmen des Projektes 2030+ werden Pilotprojekte gefördert, die einen Beitrag zur Zielerreichung des Projektes darstellen. Das gegenständliche Projekt stellt den Versuch eines ersten Citylogistik-Hubs mit E-Zustellung dar. Der Central LogPOINT ist für alle Kunden offen, wobei die Art der Leistungsbeziehung unterschiedlich sein kann.

LogPOINT betreibt somit einen innerstädtischen Hub, der die Lieferfahrten (insbesondere resultierend aus dem steigenden E-Commerce) in den städtischen Raum reduziert, bündelt und auf CO2-freie Transportmittel verlagert. Dabei werden sowohl B2B- als auch B2C-Adressen angesteuert.

Einerseits kann die Paketflut, die an die innerstädtischen Bezirke adressiert ist, auf Basis WAB-Umschlag direkt angeliefert, umgeschlagen und ausgeliefert werden. Andererseits bietet das im E-Fulfillment erfahrene Team der Firma LogPOINT ein Full Service Produkt an, wodurch Paketmengen direkt am Standort produziert werden.

Ansprechpartner

Marianne Ramser
Geschäftsführerin
LogPOINT Logistics Services GmbH
1090 Wien, Althanstrasse 12 | Ladestraße 2 | Tor 99
marianne.ramser@logpoint.at

Worum geht es im Projekt

Durchführbarkeitsstudie zur alternativen Paketzustellung via City Hub in der Wiener Innenstadt mittels e-Zustellfahrzeugen

Im Projekt „City Hub Wien“ soll ein ganzheitliches Logistikkonzept für die nachhaltige Zustellung auf der letzten Meile in Wien entwickelt und unter realen Bedingungen pilotiert werden.

Dabei sollen Pakete nicht (wie heute üblich) einzeln in Fahrzeuge eingeladen, sondern in kleinere Zustellboxen vorbeladen werden. Anschließend werden die Zustellboxen für mehrere Zusteller mit einem LKW konsolidiert in ein City Hub in der Innenstadt transportiert. Dort findet mit Hilfe von unterschiedlichen emissionsfreien Zustellfahrzeugen die Auslieferung statt.

Ziele & Maßnahmen

Das Ziel ist es, mit dem Pilotbetrieb erste Erfahrungen zu sammeln und theoretische Konzepte in der Praxis auf Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit zu erproben. Der ökologische und ökonomische Effekt der Transportkonsolidierung soll in dem Pilotbetrieb nachgewiesen werden.

Abschließend sollen Handlungsempfehlungen für die Umsetzung abgeleitet sowie Konzepte zur skalierbaren Ausrollung auf andere Städte und Regionen erarbeitet werden.

Projektlaufzeit

Pilotbetrieb ab 07/2019

Finanzierung

Das Projekt wird im Rahmen der Logistikförderung 2019-2023 des BMVIT eingereicht.

Ansprechpartner

Mag. (FH) Wolfgang Mayr-Lichem, Projektleitung
Österreichische Post AG
Rochusplatz 1, 1030 Wien

Marc Sarmiento MA, Leitung Paket Innovationen
Österreichische Post AG
Rochusplatz 1, 1030 Wien

Worum geht es im Projekt

Erarbeitung von Rahmenbedingungen für die Lösung der letzten (Liefer-)Meile in Wien und Niederösterreich

In einem Pilotprojekt sollen betreiberunabhängige Paketboxen für B2C-, B2B- und C2C-Anwendungen evaluiert werden. Derzeit sind vier Betreiber solcher Boxen bekannt: A1, Renz, Braith und Kapsch. Darüber hinaus sollen die Boxensysteme der Österreichischen Post AG und der DHL evaluiert werden, was einen Vergleich zwischen betreiberunabhängigen und Einzelanbietersystemen ermöglicht. Die Betreiber-Gruppen sollen im Rahmen des Pilotprojektes durch Weitergabe von Daten die Evaluierung der Boxen ermöglichen. Gesamtziel ist es, durch eine höhere Erstzustellungsquote bzw. Bündelung in der Zustellung die Umwelt zu entlasten.

Zielsetzung
  • Neue Lösungsansätze für den Last-Mile-Lieferverkehr
  • Erarbeiten von Standort-Konzepten /Evaluierung der bestehenden Standorte
  • Förderung der Akzeptanz von Paketboxen durch Standardisierung der Prozesse für alle Nutzer des Systems (sowohl bei den Prozessen „an der Box“ als auch bei vorgelagerten Prozessen, wie Abstellgenehmigungen)
  • Integration von potentiellen lokalen Nutzern von Paketboxen, wie Händler und Dienstleister im Umfeld der jeweiligen Standorte
  • Bewertung des Beitrages zum Erreichen der Klimaziele durch Boxen-Systeme
  • Berücksichtigung bestehender Systeme und Schnittstellen, vor allem bei der Anlieferung von KEP-Dienstleistern an offene Boxen-Systeme
  • Anpassungsvorschläge für die relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen, wie Bauordnung, Gewerbeordnung, Mietrechtsgesetz, Konsumentenschutz, ...
  • Evaluierung bestehender Systeme und Ableitung von Best-Practice-Beispielen und Verbesserungsbedarf
  • Prüfung der technischen Möglichkeiten zur Abwicklung von Retouren
  • Leitfaden für die Aufstellung von Paketboxen unter Berücksichtigung rechtlicher, technischer und logistischer Anforderungen
Projektpartner
  • Land Niederösterreich, Stadt Wien
  • Wirtschaftskammer Wien, Wirtschaftskammer Niederösterreich
  • Betreiber-Gruppen (Lieferung der Paket-Boxen und Bereitstellung der erforderlichen Plattform)
Projektlaufzeit

10/2018 - 03/2020

Finanzierung

Land Niederösterreich und Wirtschaftskammer Wien stellen gemeinsam ein Budget für Projektbegleitung, Evaluierung des Pilotbetriebes und ggf. Bereitstellung geeigneter Flächen auf.

Beitrag zu L2030+

Durch die bessere Planbarkeit der Routen für die KEP-Dienste und den damit verbundenen Vermeiden der Verkehrsspitzen in Wien und Niederösterreich kann eine Entlastung auf der Straße erreicht werden (Reduktion von Nutzungskonflikten und Verkehrsreduktion).

Die Bündelung von Zustellungen an einem öffentlich zugänglichen Boxen-Standort spart Zustellfahrten zur „Very Last Mile“ – also meist der Haustüre des Empfängers – und führt damit zu CO2-Einsparungen. Mit der kundenfreundlichen und sicheren Paketzustellung in Paketboxen sind mehrmalige Zustellversuche der KEP-Dienste nicht mehr notwendig, was zu einer weiteren CO2-Einsparung führt.

Das Zusammenwirken beider Bundesländer in diesem Bereich führt zu einer Verstärkung der (CO2-Einsparungs-)Effekte und KEP-Dienste in beiden Bundesländern profitieren davon.

Ansprechpartner

DI Andrea Faast
Wirtschaftskammer Wien
andrea.faast@wkw.at
+43 1 514 50 1863

Worum geht es im Projekt
Aufbau eines realitätsnahen und prognosefähigen Güterverkehrsmodells für die Ostregion Die Steuerung des Güterverkehrs ist in den letzten Jahren in den Fokus der öffentlichen Verwaltung gerückt. Insbesondere in den Ballungsräumen wird unter dem Begriff City-Logistik versucht, die städtische Infrastruktur zu entlasten und gleichzeitig die Versorgungsqualität in der Stadt zu verbessern. Darüber hinaus nutzt der Güterverkehr die Straßen wegen der hohen Achslasten wesentlich stärker ab als der Personenverkehr und ist somit für die Planung der Straßenerhaltung von essentieller Bedeutung. Diese Problemlage motiviert die Länderverwaltungen in der Österreichischen Ostregion – Wien, Niederösterreich und das Burgenland – zum Aufbau eines Planungsverkehrsmodells für den Güterverkehr. Im Projekt GÜMORE werden daher Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten – Verkehrsplanung und Verkehrsmodellierung, Logistik, Straßenerhaltung, öffentliche Verwaltung – in einem interdisziplinären Team zusammenarbeiten und vorhandene Vorgehensweisen mit neuen Ansätzen und Erhebungen zu einem Güterverkehrsmodell für Straße und Schiene kombinieren, das den Güterverkehr in hoher Qualität maßnahmensensitiv und prognosefähig abbildet.
Projektpartner
  • Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) GmbH/ITS Vienna Region
  • TU Graz - Institut für Straßen- und Verkehrswesen
  • HERRY Consult GmbH
  • Econsult Betriebsberatungs GmbH
  • TU München – TUM Institute for Advanced Study
  • BOKU - PWL – Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Produktionswirtschaft und Logistik
Projektlaufzeit
06/2018 - 05/2021
Finanzierung
Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Mobilität der Zukunft“ durch das BMVIT gefördert.
Ansprechpartner
DI (FH) Christian Hiesel, ITS Vienna Region DI Dr. Hans Fiby, ITS Vienna Region
Worum geht es im Projekt

Betrieb eines City-Hubs zur Bündelung von Gütern in innerstädtischen Gebieten und innerhalb des Stadtgebietes

Mit dem Wachstum des E-Commerce steigt die Zahl der Güterverkehrsfahrten in städtischen Gebieten zunehmend. Als einer von mehreren möglichen Lösungsansätzen zur Reduktion dieser Fahrten kann eine firmenunabhängige Warenkonsolidierung in einem Hub zur Bündelung der Güter in innerstädtischen Gebieten und innerhalb des Stadtgebietes dienen.

Zum Erlernen und Erforschen seiner Effekte wird der Betrieb eines City-Hubs pilotiert. Dazu wurde von einem speziell dafür eingerichteten Agilen Team der Stadt Wien ein Businessplan entwickelt. Das Geschäftsmodell ermöglicht mit einer Anstoßfinanzierung nach drei Jahren einen kostendeckenden Betrieb. Bei Erfolg kann das Modell langfristig skaliert werden.

Zielsetzung
  • Bündelung von Waren und Einrichtung einer Plattform zur Erprobung und/oder Etablierung komplementärer städtischer Themengebiete
  • Unterstützung des Handels während baustellenbedingter Zufahrtsbeschränkungen
  • Sichtbarmachung von Flächen für logistische Tätigkeiten und Flächensicherung
  • Internationale Positionierung der Stadt Wien
Projektpartner
  • Land Niederösterreich
  • Land Wien
  • Wirtschaftskammer Niederösterreich
  • Wirtschaftskammer Wien
Projektlaufzeit

ab 06/2018 laufender Betrieb

Ansprechpartner

Marian Timler, Geschäftsführer, TerminalSped Speditionsgesellschaft m.b.H.
A-1110 Wien, 7. Haidequerstraße 6

Worum geht es im Projekt

Nutzbarkeit von ÖV-Betriebsflächen für nachhaltige City-Logistik

Das Forschungsprojekt RemiHub untersucht, ob und wie bestehende, zentral gelegene Flächen des Öffentlichen Verkehrs (ÖV) als temporäre, urbane Logistik-Hubs erschlossen und mitgenutzt werden können. Damit wird eine Verkürzung der Last Mile innerhalb der Logistikkette möglich, die zudem mittels emissionsfreier Zustellfahrzeuge (Lastenräder, eTransporter) dekarbonisiert werden kann. Ein zentraler Forschungsgegenstand ist die Identifikation von Anforderungen und die Konzeption einer multimodalen (motorisiert, nicht-motorisiert, schienengebunden) Logistikkette an den neuen RemiHub Standorten. Die Stadt Wien bzw. das ÖV-System der Wiener Linien dient dafür als Pilot- und Testumgebung.

Projektpartner
  • tbw research GesmbH (Projektleitung)
  • TU Wien – Institut für Verkehrssystemplanung
  • Wiener Linien GmbH & Co KG
  • Heavy Pedals OG
Projektlaufzeit

09/2018 - 08/2021

Finanzierung

Eigenmittel: € 68.575,-

Gefördert durch das BMVIT in der Höhe von € 223.724,- (im Rahmen des Programms "Mobilität der Zukunft")

Beitrag zu L2030+

RemiHub ist ein neuartiger Ansatz zur Etablierung von Green Logistics im urbanen Kontext. Er verändert die lokalen Gegebenheiten und Voraussetzungen für urbane Güterlogistik grundlegend. Anstatt Güter in einem (sub-) urbanen Logistik Hub außerhalb einer Stadt zu konsolidieren und die dadurch langen Zustellwege in der Last Mile mit fossil motorisierten Dieselfahrzeugen durchzuführen, verkürzt RemiHub die Last Mile durch die temporäre und dynamische Nutzung von Flächen des Öffentlichen Verkehrs innerhalb des Stadtgebietes. Neben der Neuerschließung innerstädtischer Umschlagsflächen ohne zusätzliche Bodenversiegelung forciert RemiHub damit den Einsatz emissionsfreier Zustellfahrzeuge auf der Last Mile.

Neben der Beteiligung von F&E Unternehmen ist RemiHub durch die Einbindung relevanter StakeholderInnen der Transportlogistik (insbesondere aus der KEP Logistik), den Wiener Linien als ÖV-Betreiber und Heavy Pedals als Partner für Lastenradzustellung in ein umsetzungsnahes Umfeld eingebettet. Zur Demonstration des Betriebs eines RemiHubs werden im Projekt mehrere Testversuche unter Einbindung namhafter LogistikpartnerInnen durchgeführt.

Ansprechpartner

DI Roland Hackl
Projektleiter
tbw research GesmbH
Schönbrunner Straße 297/2, 1120 Wien

Worum geht es im Projekt

Entwicklung und Erprobung eines mobilen Systems zur Erfassung der Belegung von Zonen für den ruhenden Güterverkehr

Das Projekt SCHNURRR entwickelt ein flexibles und mobiles System zur punktuellen und temporären Erfassung der Belegung von Zonen für den ruhenden Güterverkehr. Ziel ist es anhand dieser online verfügbaren Belegungsdaten einerseits die Planung und Validierung von Ladezonen zu unterstützen und andererseits die Prognose von Stellplatzinformationssystemen zu verbessern.

Projektpartner
  • PRISMA solutions (Lead-Partner)
  • Wirtschaftskammer Wien
  • Stadt Wien
    • Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18)
    • Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46)
  • EBE Solutions
  • Parkbob

Zusätzlich unterstützen weitere Partner das Projekt mit einem LOI:

  • Stadt Wien
    • Rechtliche Verkehrsangelegenheiten (MA 65)
    • Öffentliche Verkehrsflächen - Öffentliche Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28)
  • thinkport Vienna
Projektlaufzeit

04/2018 - 09/2019

Finanzierung

Das Projekt wird durch das BMVIT gefördert.

Beitrag zu L2030+

Im Zuge der Phase 1 des Projektes L2030+ wurde der ruhende Verkehr als eines der zentralen Probleme der Güterlogistik in Wien identifiziert. Belegte Ladezonen aufgrund von Überlastung oder Falschparkern, anlassbezogene Errichtung von Zonen und somit unzureichende räumlichen Verteilung sind nur zwei Aspekte, die zu Umweg- bzw. Suchfahrten führen und die Leichtigkeit, Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs negativ beeinflussen. Diese Mängel werden im Projekt „Schnurrr“ aufgegriffen und es werden Grundlagen zur Messung der Auslastung der vorhandenen Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum sowie Planungsansätze für die öffentliche Hand entwickelt. Immer mit dem Ziel einer Optimierung der Auslastung von Ladezonen.

Ansprechpartner

Nik Widmann (PRISMA solutions), nik.widmann@prisma-solutions.at (Lead Partner)
Andrea Faast (WKW), andrea.faast@wkw.at
Angelika Winkler (MA 18), angelika.winkler@wien.gv.at
Martin Schipany (MA 46), martin.schipany@wien.gv.at
Alfred Paukerl (EBE Solutions), a.paukerl@ebe-solutions.at
Christian Adelsberger (parkbob), christian.adelsberger@parkbob.com

Worum geht es im Projekt

Aufzeigen von Potentialflächen für die Logistik auf Wiener Stadtgebiet zum Schutz vor anderen Nutzungen

Angesichts des raschen Bevölkerungswachstums und der verloren gegangenen Betriebsflächen im Stadtgebiet zu Gunsten von Wohngebieten soll die Sicherung und die Steigerung der Nutzungseffizienz der verbleibenden Flächen für Aktivitäten rund um die Logistik aktiv unterstützt werden. Im Rahmen des Projekts werden Potentialflächen für Logistikzwecke im Großraum Wien (Wien und Niederösterreich) erhoben und aufgezeigt, um sie in weiterer Folge vor anderen Nutzungen schützen zu können.

Geplante Maßnahmen
  • GIS-Analysen inkl. Erhebung der Realnutzung
  • Erfassung der angesiedelten Betriebe
  • Erstellung von Standortprofilen mit den wesentlichen Kennzahlen und Darstellungen der Nutzungsstruktur für jedes Gebiet
  • Identifikation möglicher neuer Logistikflächen in Wien und Niederösterreich
  • Empfehlung von Logistikflächen und Darstellung möglicher Maßnahmen zur Sicherung der alten und neuen Standorte für Logistikzwecke
Projektpartner
  • Stadt Wien (MA 18)
  • Land Niederösterreich
  • Wirtschaftskammer Niederösterreich
  • Wirtschaftskammer Wien
  • Büro Dr. Paula
Projektlaufzeit

02/2018 - 06/2019

 

Ansprechpartner

DI  Dieter Häusler
Stadt Wien, MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung
Rathausstraße 14-16, 1010 Wien
dieter.haeusler@wien.gv.at

DI Christian Popp
Land Niederösterreich, Abt. Gesamtverkehrsangelegenheiten
Landhausplatz 1, Haus 16, Zr. 16.107, 3109 St. Pölten
christian.popp@noel.gv.at

Worum geht es im Projekt

Reduktion der Entsorgungsverkehre auf einer Großbaustelle im Raum Wien und einer Großbaustelle im Raum Niederösterreich durch die Nutzung der Plattformtechnologie wastebox.biz 

Über die Plattform und eine Smartphone-App werden mehrere Entsorgungs-Dienstleister gemeinsam „koordiniert“, indem der Ladeträger-Stellauftrag (Big Bag, Mulden, Container) und/oder der Abholauftrag des Poliers dem gerade räumlich nächstgelegenen ´freien´ Dienstleister zugewiesen / von diesem übernommen wird. Stichwort: „Meldung an alle verfügbaren & logistisch am günstigsten positionierten Fahrzeuge“. Im Pilotprojekt sollen die teilnehmenden Unternehmen den Nutzen (Logistikvorteil) erkennen und begleitend die Verkehrsreduktion nachgewiesen werden.

Projektpartner
  • pink robin GmbH
  • Wirtschaftskammer Wien
  • Wirtschaftskammer Niederösterreich
Projektlaufzeit

06/2018 – 09/2019

Finanzierung

Die Plattformtechnologie wurde überwiegend durch Eigenmittel der Saubermacher Dienstleistungs AG finanziert. Es wurden außerdem FFG Förderungen genutzt. Aufwendungen für Pilotanwendungen in Wien und Niederösterreich werden durch Eigenmittel und in-kind Beiträge der Projektpartner finanziert.

Beitrag zu Logistik 2030+

Durch die Optimierung der Logistik, indem die logistisch bestpositionierten LKWs informiert werden und den Auftrag dann auch durchführen, sowie durch den Vorschlag der nächstmöglichen Verwertungseinrichtungen kann der Baustellenverkehr durch ein besseres Zeitmanagement flüssiger ablaufen, Stehzeiten etc. werden vermindert. Andererseits wird durch kürzere Anfahrtswege und kürzere Wege zu nahegelegenen Verwertungseinrichtungen der innerstädtische oder regionale Verkehr reduziert und werden CO2 Einsparungen generiert.

Ansprechpartner

Stefan Klanner
Geschäftsführer
Pink robin gmbh
Hans-Roth-Straße 1, 8073 Feldkirchen bei Graz
s.klanner@wastebox.biz
https://www.wastebox.biz