Stakeholder Board Meeting 2026

Das Stakeholderboard mit knapp 40 TeilnehmerInnen traf Mitte September zusammen, um die Ergebnisse des Logistik 2030+ FORUMs weiterzudenken und konkrete nächste Schritte zu diskutieren.

Nach interessanten Impulsen zur LKW-Elektrifizierung und zum Güterverkehrsmodell standen insbesondere die Ergebnisse der FORUM-Thementische im Mittelpunkt. Herzlichen Dank an Philipp Wieser, AustriaTech, Teamleiter Electrifying Mobility und Katja Arzberger, Verkehrsverbund Ost-Region (VOR), Projektleiterin Zukunftsprojekte.

Die intensive Diskussion und die vielen praxisnahen Beiträge haben einmal mehr gezeigt: Die Zukunft der Logistik entsteht durch Zusammenarbeit über Branchen- und Organisationsgrenzen hinweg – aktuell laufen 18 Kooperationsprojekte im Rahmen der Plattform.

Vielen Dank an alle Stakeholder für das große Engagement, die wertvollen Inputs und den konstruktiven Austausch. Gemeinsam arbeiten wir weiter an einer nachhaltigen, effizienten und zukunftsfitten Logistik für Wien und Niederösterreich mit der Strategischen Agenda Logistik 2030+ als Basis.

Veranstaltung jetzt schon vormerken: Smart bewegen, smart versorgen


Smart bewegen, smart versorgen 
 
Städte im Wandel: Lösungen für Verkehr und Versorgung 
Dienstag, 20. Oktober 2026, 9:30 bis 16:00 Uhr 
WKÖ, Saal 6, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien 
 

Die Teilnahme wird auch online möglich sein.  

Tragen Sie sich den 20.10.2026 in Ihrem Kalender ein und seien Sie gespannt auf umfassende Informationen über innovative technologische Ansätze der urbanen Logistik von morgen! 

Die Einladung mit detaillierten Informationen zum Programm sowie der Möglichkeit zur Anmeldung geben wir zeitgerecht bekannt.

eMOKON 2026: E-Mobilität für Flotten und Fuhrparks live erleben

9.–10. September 2026 | ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Teesdorf

Wie wirtschaftlich ist Elektromobilität im betrieblichen Alltag? Welche Fahrzeuge und Ladelösungen stehen heute bereits zur Verfügung? Und wie lassen sich E-Fahrzeuge erfolgreich in Flotten und Fuhrparks integrieren?

Antworten darauf liefert die eMOKON 2026, Österreichs größte B2B-Fachkonferenz und Fachmesse für Elektromobilität. Zwei Tage lang dreht sich alles um praxistaugliche Lösungen für rnehmen, Fuhrparkverantwortliche und Flottenbetreiber.

Besucher:innen erwartet eine 600 m² große Fachausstellung mit innovativen Produkten, Dienstleistungen und Technologien rund um die betriebliche E-Mobilität. Ein besonderes Highlight: Über 80 Elektrofahrzeuge – vom PKW bis zum Nutzfahrzeug – können direkt getestet werden. Dafür steht der 3,4 Kilometer lange Rundkurs des ÖAMTC Fahrtechnikzentrums zur Verfügung.

Im Mittelpunkt der Konferenz stehen aktuelle Fragestellungen aus der Unternehmenspraxis:

Elektromobilität für kleine und mittlere Unternehmen – wie zuverlässig sind Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur?

Wie entwickeln sich Betriebskosten und Total Cost of Ownership (TCO) bei E-Flotten?

Welche Möglichkeiten bieten moderne Systeme für Lade- und Flottenmanagement?

Ergänzt wird das Programm durch hochkarätige Fachvorträge, Podiumsdiskussionen und Erfahrungsberichte von Unternehmen, die Elektromobilität bereits erfolgreich einsetzen.

48 Stunden E-Mobility B2B – praxisnah, kompakt und mit zahlreichen Möglichkeiten zum Austausch mit Expert:innen und Anwender:innen.

Tipp: Führerschein mitnehmen – Probefahrten sind ausdrücklich erwünscht!

Mitglieder der Wirtschaftskammer Wien profitieren von vergünstigten Tickets.

Ticktes und weitere Details: https://emokon.at/

Das Logistik 2030+ FORUM 2026 liefert starke Impulse für die Weiterentwicklung des Logistikstandorts Niederösterreich-Wien

Beim Logistik 2030+ FORUM 2026 am 19. Juni in der Wirtschaftskammer Wien diskutierten über 70 Expert:innen aus Wirtschaft und öffentlichem Bereich Herausforderungen und Lösungsansätze für die Weiterentwicklung der Logistikregion Wien-Niederösterreich.

Strategische Weichenstellungen zu aktuellen Themen standen im Mittelpunkt einer konstruktiven Veranstaltung, die von Gastgeber und Logistik 2030+ Beirat Christian Holzhauser, Spartenobmann in der Wirtschaftskammer Wien (WKW), und Beate Färber-Venz, Spartenobfrau in der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WK NÖ), eröffnetet wurde.

FORUM-Tenor: Zukunftsfähige Logistik braucht sektorübergreifende Zusammenarbeit, klare Rahmenbedingungen und praxistaugliche Modelle.

Den fachlichen Auftakt bildeten Kurzpräsentationen zur Strategischen Agenda Logistik 2030+ (Michael Kopp, Land NÖ), zur Logistikstandortstrategie der österreichischen Bundesregierung (Franz Schwammenhöfer, Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur) sowie zum Masterplan Urbane Logistik der Stadt Wien (Sarah Bittner Krautsack, Stadt Wien).
Exemplarisch für die vielen aktuell laufenden Aktivitäten im Rahmen der Plattform, stellte Andrea Faast (WKW) das Projekt Zero Emission Charging vor.

v.l.n.re.: Christian Holzhauser, Michael Kopp, Franz Schwammenhöfer, Sarah Bittner-Krautsack, Beate Färber-Venz, Andrea Faast, Christian Moser, Patrick Hartweg

Konkrete Ansätze aus sechs Themenfeldern entwickelt

Im anschließenden Workshopteil entwickelten interdisziplinäre Teams in sechs zentralen Themenfeldern konkrete Ansatzpunkte für weitere Ausarbeitungen und Projekte.

Für deren Erfolg ist die enge Zusammenarbeit der Stakeholder entscheidend. Diese funktionierte im Workshop hervorragend und soll weiter ausgebaut werden. Die Zusammenarbeit führte auch bereits zu 16 Kooperationsprojekten, die im Rahmen der Plattform umgesetzt werden.

Von der Planung zur Umsetzung: Urbane Logistik ganzheitlich betrachten

Im Bereich „Urbane Logistik“ wurde dem Sustainable Urban Logistics Planning große Bedeutung beigemessen. Entsprechend wurden zentrale Handlungsfelder identifiziert: der Aufbau klarer Ansprechpartnerstrukturen in Städten, die Verfügbarkeit und Aktivierung geeigneter Flächen sowie die stärkere Berücksichtigung logistischer Erfordernisse in der Stadtplanung. Neben Mikro-Hubs, Garagenlösungen und Ladeinfrastruktur wurde auch die Bedeutung von Daten sowie dem Wissenstransfer im Rahmen von Pilotprojekten betont.

Diskutiert wurde das Thema der virtuellen Ladezonen: Zusteller könnten über digitale Plattformen Zeitfenster buchen, anstatt auf physische Beschilderungen und markierte Bodenflächen angewiesen zu sein, die in der Praxis häufig blockiert sind. Gleichzeitig wurde unterstrichen, dass Logistik über den Transport von leichten und kleinen Gütern (KEP-Verkehre) hinausgeht und auch Handwerks- und Dienstleistungsverkehre stärker in Planungen integriert werden müssen.

Feinjustierung statt Neudefinition: City-Logistik gezielt weiterentwickeln

Bei den „Last Mile“-Lösungen herrschte weitgehend Einigkeit, dass die City-Logistik trotz hoher Komplexität bereits gut funktioniert und daher behutsam weiterentwickelt werden sollte. Als zentrale Herausforderung bleibt das Ladezonenmanagement – insbesondere die Frage nach Bedarf und optimaler Verortung. City-Hubs für gewissen Branchenverkehre wurden grundsätzlich unterstützt.

Die Workshopteilnehmer:innen wiesen aber darauf hin, dass jeder zusätzliche Umschlag Zeit benötigt und Kosten verursacht. Große Chancen sahen die Teilnehmenden in integrierten Logistik-Konzepten für Einkaufsstraßen. Auch die Weiterentwicklung von Parkgaragen zu multifunktionalen Logistikflächen („Garagen der Zukunft“) – etwa mit E-Ladeinfrastruktur, Paketboxen oder City-Logistikfunktionen – wurde als wichtiger Ansatz diskutiert. Regulatorischer Klarstellungsbedarf besteht insbesondere im Hinblick auf autonome Zustellsysteme im öffentlichen Raum.

Vom Randthema zum Effizienzfaktor: Baustellenlogistik im Aufbruch

Die „Baustellenlogistik“ ist aus Sicht der Teilnehmenden klar im Bewusstsein aller Beteiligten angekommen und wurde als Themenfeld mit großem Entwicklungspotenzial beschrieben. In Wien und darüber hinaus wird das Thema bereits in diversen Initiativen sowie im Rahmen des Sustainable Urban Logistics Planning (SULP) aufgegriffen. Im Fokus stehen insbesondere die Organisation von Anlieferungen, die eindeutige Definition und Auffindbarkeit von Points of Delivery auf der Baustelle, die digitale Steuerung und das Routing sowie die Bündelung und Vernetzung mit bestehenden Liefersystemen.

Gleichzeitig gewinnen Fragen der Datenintegration sowie der Berücksichtigung von Logistikanforderungen in Genehmigungen und Ausschreibungen an Bedeutung. Internationale Beispiele – etwa die Nutzung öffentlicher Flächen gegen Gebühr – zeigen zusätzliche Steuerungsansätze. Insgesamt wurde die Baustellenlogistik als ein Feld beschrieben, das sich aktuell in einem frühen Entwicklungsstadium befindet und hier nun modernes Supply Chain Management Einzug findet.

Gemeinsam laden, emissionsfrei liefern: Neue Wege zur Zero-Emission-Logistik

Im Themenfeld „Zero Emission“ wurde Partner-Charging als ein wesentlicher Hebel identifiziert – insbesondere vor dem Hintergrund begrenzter Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum. Unternehmen sowie öffentliche und halböffentliche Einrichtungen stellen einander dabei Ladepunkte auf ihren Betriebsflächen zur Verfügung, basierend auf transparenten Tarifen und planbaren Ladezeiten. Für eine breite Umsetzung werden klare rechtliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit als entscheidend erachtet – sowohl auf regionaler als auch auf nationaler und internationaler Ebene.

Für den generellen Erfolg im Bereich der Elektrifizierung wurden neben bestehenden Anreizsystemen, wie etwa Mautbefreiungen bis 2030, angesichts angespannter Budgets verstärkt über nicht-monetäre Anreizmodelle diskutiert, etwa über Zero-Emission-Zones. Gleichzeitig gilt es, sektorale Anforderungen mitzudenken, wie beispielsweise Transporte, die Kühlung benötigen. Weitere Themen waren derAufbau von Lkw-Ladeparks mit entsprechender Infrastruktur und Anbindung sowie die Entwicklung einheitlicher Buchungsplattformen, um Fragmentierung zu vermeiden. Auch automatisiertes Laden wurde als Zukunftsthema adressiert.

Daten als Schlüsselressource: Potenziale nutzen, Transparenz schaffen

Im Bereich Daten und Datenmanagement wurde ein deutlicher Nachholbedarf festgestellt. Zwar sind in Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Stellen bereits große Mengen relevanter Daten vorhanden, doch fehlen vielfach Standards, Austauschformate und klare Rahmenbedingungen für die Nutzung. Offen ist zudem die Abgrenzung dessen, was unter „Logistikdaten“ verstanden wird und in welchem Umfang auch Unternehmensdaten einbezogen werden können.

Die Diskussion zeigte, dass grundsätzlich Kooperationsbereitschaft, gleichzeitig aber Themen wie Datenschutz, Betriebsgeheimnisse und Vertrauen adressiert werden müssen. Das sogenannte „Black-Box“-Problem bleibt eine zentrale Herausforderung. Als positiv wurde hervorgehoben, dass mit bestehenden Initiativen und Projekten sowie mit der Logistikstandortstrategie auf Bundesebene eine gute Ausgangsbasis geschaffen wurde, um sich dem Thema strukturiert zu nähern. Klar ist auch, dass Datenlösungen nicht isoliert für einzelne Regionen gedacht werden können, sondern eine österreichweite Perspektive benötigen.

Zwischen Flächenkonkurrenz und Innovation: Logistikstandorte neu denken

Im Themenfeld „Standort / Innovation / Modal Shift“ stand die Frage im Mittelpunkt, wie logistische Infrastruktur künftig weiterentwickelt werden kann. Diskutiert wurde unter anderem, ob und unter welchen Voraussetzungen die Region einen zusätzlichen Terminalstandort benötigt und inwieweit vorhandene Infrastrukturen, Anschlussbahnen und Ladegleise effizient genutzt werden können. Herausforderungen bestehen insbesondere in der Wirtschaftlichkeit klassischer, personalintensiver Systeme im Einzelwagenverkehr und mit hohem Verschubaufwand.

Gleichzeitig zeigen erste Pilotprojekte wie SARI das vorhandene Potenzial für innovative Lösungen, etwa durch die Entwicklung und Test teilautonom fahrender Güterwagen auf der Schiene. Mit neuen Flächenanforderungen entstehen zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten, die jedoch auch im Kontext konkurrierender Nutzungen, etwa durch Datencenter, betrachtet werden müssen. Als Zukunftsperspektiven – jedoch mit großem Fragezeichen – wurden unter anderem Drohnenlogistik oder die Nutzung bestehender Infrastrukturen wie der U-Bahn für kleinere Güter diskutiert. Insgesamt wurde betont, dass es neben strategischen Konzepten vor allem pragmatische Umsetzungsideen braucht, unterstützt durch regionale Koordinationsstellen, die Angebot und Nachfrage – insbesondere im Schienenbereich – zusammenbringen.

Das Fazit des Logistik 2030+ FORUMS 2026 von Beirat Werner Pracherstorfer (Land NÖ) fiel klar aus: Die Plattform hat ihre Funktion als praxisnaher Dialog- und Arbeitsraum eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Vielzahl an substanziellen Beiträgen liefert eine starke Grundlage für die weitere Bearbeitung der Themen und für konkrete nächste Schritte zur Stärkung des Logistikstandorts Niederösterreich-Wien

Impressionen der Veranstaltung

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Vom Randthema zum Effizienzfaktor: Baustellenlogistik im Aufbruch

„Baustellenlogistik“ zählt zu den größten Verursachern von Verkehr und Transportbewegungen in Städten. Gerade in Ballungszentren wie dem Raum Wien kann organisiertes und koordiniertes Vorgehen einen wesentlichen Beitrag leisten – im Sinne der Ökologie und der Wirtschaftlichkeit für alle Beteiligten. Aus Sicht von @Gerald Gregori (BVL / Gregori Consulting) ist sie klar im Bewusstsein aller Beteiligten angekommen und wird als Themenfeld mit großem Entwicklungspotenzial gesehen. In Wien und darüber hinaus wird das Thema bereits in diversen Initiativen sowie im Rahmen der EU-Initiative „Sustainable Urban Logistics Plan“ (SULP) aufgegriffen. Im Fokus stehen insbesondere die Organisation von Anlieferungen, die eindeutige Adressierung und damit Auffindbarkeit von Points of Delivery (POD) auf der Baustelle, das intelligente Routing sowie die Bündelung und Vernetzung mit bestehenden Liefersystemen.

Gleichzeitig gewinnen Fragen der Datenintegration sowie der Berücksichtigung von Logistikanforderungen in Genehmigungen und Ausschreibungen an Bedeutung. Internationale Beispiele – etwa die Nutzung öffentlicher Flächen gegen Gebühr für die Logistik von Baustellen – zeigen zusätzliche Steuerungsansätze.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Gemeinsam laden, emissionsfrei liefern: Neue Wege zur Zero-Emission-Logistik

Partner-Charging ist ein wesentlicher Hebel und für die Wirtschaft wichtig, betont @Markus Schuster von Herry Consult im Logistik 2030+ Video – insbesondere vor dem Hintergrund begrenzter Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum. Unternehmen sowie öffentliche und halböffentliche Einrichtungen stellen einander dabei Ladepunkte auf ihren Betriebsflächen zur Verfügung, basierend auf transparenten Tarifen und planbaren Ladezeiten. Für eine breite Umsetzung werden klare rechtliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit als entscheidend erachtet – sowohl auf regionaler als auch auf nationaler und internationaler Ebene.

Planungssicherheit meint, dass Tarife und Ladezeiten für Unternehmen über einen längerfristigen Zeitraum kalkulierbar sind. So können auch Unternehmen, insbesondere bei Nutzfahrzeugen der Klassen N2 und N3 auf Elektromobilität umstellen, auch wenn sie keine eigene Ladeinfrastruktur aufbauen können.

Für den generellen Erfolg im Bereich der Elektrifizierung wurde beim Logistik 2030+ FORUM neben bestehenden Anreizsystemen, wie etwa Mautbefreiungen bis 2030, angesichts angespannter Budgets verstärkt über nicht-monetäre Anreizmodelle diskutiert, etwa über Zero-Emission-Zones. Gleichzeitig gilt es, sektorale Anforderungen mitzudenken, wie beispielsweise Transporte, die Kühlung benötigen. Weitere Themen waren der Aufbau von Lkw-Ladeparks mit entsprechender Infrastruktur und die Entwicklung sowie Anbindung einheitlicher Buchungsplattformen, um Fragmentierung zu vermeiden. Auch automatisiertes Laden wurde als Zukunftsthema adressiert.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zwischen Flächenkonkurrenz und Innovation: Logistikstandorte neu denken

Wien und Niederösterreich sind dynamisch wachsende Regionen, die gleichzeitig vor klimatischen und technologischen Veränderungen stehen. Auch der Güterverkehr nimmt zu. Umso wichtiger ist es, Transportströme effizient zu gestalten und mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern.

Doch wie lassen sich zusätzliche Kapazitäten schaffen, etwa zwischen dem Norden und Süden Wiens?

Dazu gibt es unterschiedliche Ansätze: von einem zusätzlichen Terminalstandort bis zur besseren Nutzung bestehender Anschlussbahnen und Ladegleise. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie klassische Systeme des Einzelwagenverkehrs wirtschaftlich betrieben und weiterentwickelt werden können.

Klar ist: Die Zukunft der Logistik braucht innovative Konzepte, eine intelligente Nutzung vorhandener Infrastruktur und eine enge Zusammenarbeit aller Akteure, um Bündelungseffekte zu erzielen.

Zum Vergrößern auf das jeweilige Bild klicken.

Copyright Logistik 2030+ / Tristan Brucker

Links

Logistikstandortstrategie der österreichischen Bundesregierung 
Franz Schwammenhöfer, Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur

Masterplan Urbane Logistik der Stadt Wien 
Sarah Bittner Krautsack, Stadt Wien

STELE Webinar: Das 1×1 der Elektrifizierung

29. April von 12:00–12:45 Uhr

Im Webinar „Das 1×1 der Elektrifizierung“ erhalten Sie einen kompakten Überblick darüber, wie Unternehmen den Einstieg in die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen gestalten können – von den ersten Überlegungen bis zur Umsetzung.

Das 1×1 der Elektrifizierung: Im Rahmen eines „Lunch & Learn“ werden die wichtigsten Schritte bei der Umstellung auf elektrische Nutzfahrzeuge erklärt – speziell für Unternehmen, die sich neu mit diesem Thema befassen wollen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung & Infos: STELE Webinar: Das 1×1 der Elektrifizierung

NÖ Powerday 2026

Am 01. Juni 2026 findet erstmalig an der Wirtschaftskammer NÖ der „Powerday 2026“ statt.

Ein ganzer Tag im Zeichen von E-Mobilität, Lade- und Abrechnungslösungen sowie für Erneuerbare Energie und Energiegemeinschaften.

Im Mittelpunkt stehen Klein- und Mittelunternehmen mit ihren Lösungen und ihrem Bedarf.

Die Veranstalter rechnen mit über 120 interessierten Besuchern aus Gewerbe, Flotte und Tourismus. Der Besuch des „Powerday 2026“ ist für Mitglieder der Wirtschaftskammer NÖ kostenfrei.

Drei Fachpanels mit Impulsvorträgen und Podiumsdiskussionen bilden im Konferenzbereich den fachlichen „Kern“ des Powerday:

  • Einsatz von E-Fahrzeugen – Wirtschaftlichkeit & Förderung (PKW & Nutzfahrzeuge N1)
  • Ladelösungen für Gewerbe und Flotte / Abrechnung von Ladevorgänge für den Eigenfuhrpark, Gewerbe, Hotellerie und Gastgewerbe
  • Einsatz von erneuerbarer Energie & Potentiale von Energiegemeinschaften

Und es gibt – begleitend zur Konferenz – auch einen Ausstellungsbereich, für Produkte und Lösungen zu diesen Themen.  „Was am Podium gesagt wird, soll die Besucherin bzw. der Besucher auch in der Fachausstellung wiederfinden können.“ Das ist der Leitsatz des Powerday!

Was bietet der „Powerday“ für Aussteller:

  • 2×2 m2 pro Aussteller auf insgesamt 150 m2 Ausstellungsfläche für Lösungsanbieter stehen zur Verfügung
  • Und über 300 m2 Ausstellungsfläche in unserem obersten Deck der Garage stehen für die E-Fahrzeugpräsentation zur Verfügung.

In Summe werden wir am 01. Juni für über 60 Aussteller Platz schaffen und das zu extrem günstigen Konditionen!

Sie haben Interesse als Aussteller beim „Powerday 2026“ der WKNÖ & des BVe dabei zu sein?
Fordern sie hier die Ausstellerunterlagen an: AUSSTELLERUNTERLAGEN PowerDay 2026

Impressionen vom Powerday Wien: www.bve.or.at/ev-pv-powerday-2024

Anmeldungen unter: Anmeldeformular | BVe

Für Rückfragen:

Mag. Patrick Hartweg
Leiter Abteilung Außenwirtschaft, Europa und Verkehrspolitik
Wirtschaftskammer Niederösterreich
Tel.: +43 2742 851-16400
Mail: patrick.hartweg@wknoe.at

Zur Veranstaltungswebsite: Powerday 2026 | BVe

Stele Matchmaking

Veranstaltungshinweis: Matchmaking für eine nachhaltige Logistik der Zukunft

Im Oktober finden die STELE Matchmaking-Veranstaltungen statt.

STELE ist eine neue österreichische Plattform zur intelligenten Integration der Elektromobilität in die Stromnetze.

Das Ziel des Matchmakings: Unternehmen, Start-ups und Forschung miteinander vernetzen – und so neue Kooperationen für klimafreundliche, innovative Logistiklösungen anstoßen.

Donnerstag, 9. Oktober 2025 in Wien und 16. Oktober in St. Pölten

Auf dem Programm stehen:

  • Impulse aus Wirtschaft & Wissenschaft
  • Präsentation innovativer Logistiklösungen
  • Matchmaking-Sessions für konkrete Kooperationen

Jetzt anmelden und dabei sein:

https://stele.at/beteiligungsformate/matchmaking-veranstaltungen

klimaaktiv Konferenz 2025

Die klimaaktiv Konferenz 2025 zeigt, wie Gemeinden, Unternehmen und Haushalte den Wandel aktiv mitgestalten können. Ob durch energieeffiziente Gebäude, nachhaltige Mobilität oder regionale Wertschöpfung – die Beispiele machen deutlich: Wer heute investiert, stärkt nicht nur die Umwelt, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität von morgen.

Die Konferenz bietet Raum für Austausch, Inspiration und Vernetzung. Gemeinsam wird gezeigt, wie aus Planungssicherheit und Verantwortung eine nachhaltige Zukunft wird – wirtschaftlich, sozial und ökologisch.

Termin: Montag, 6. Oktober 2025, 10-18 Uhr
Ort: ERSTE Campus, Am Belvedere 1, 1100 Wien
Moderation: Mari Lang

https://www.klimaaktiv.at/klimaaktiv-konferenz-2025

Veranstaltungshinweis: eMOKON 2025 – Österreichs größte B2B-Fachkonferenz für E-Mobilität

9.–10. September 2025 | ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Teesdorf

Wie wirtschaftlich ist E-Mobilität in Fuhrpark und Flotte wirklich? Welche Fahrzeuge stehen bereit? Und wie funktioniert das Laden im Alltag?

Bei der eMOKON 2025 erleben Sie zwei Tage lang E-Mobilität zum Angreifen, Testen und Verstehen – mit:

  • Über 80 E-Fahrzeugen (PKW & Nutzfahrzeuge)
  • 3,4 km langer Teststrecke – Führerschein nicht vergessen!
  • Fachvorträgen, Podien und Erfahrungsberichten direkt aus der Praxis
  • 600 m² Fachausstellung mit Produkten, Services & Lösungen

Mitglieder der Mitglieder der Wirtschaftskammern Wien und Niederösterreich erhalten ermäßigte Tickets.

Alle Infos dazu finden Sie hier.

Logistik 2030+ FORUM

Erstes Logistik 2030+ FORUM bringt starke Impulse für die neue strategische Agenda

Mit dem Logistik 2030+ FORUM startete die Initiative Logistik 2030+ Niederösterreich-Wien am 3. Juli 2025 offiziell in die neue Bearbeitungsperiode 2025–2030. Rund 60 Stakeholder aus Logistik, Industrie, Handel, Verwaltung, Wissenschaft und Forschung kamen im Haus der Wiener Wirtschaft zusammen, um über die Zukunft der nachhaltigen Logistik in der Region zu diskutieren.

Nach der Eröffnung durch die beiden Vertreter des vierköpfigen Beirats  Christian Holzhauser (Wirtschaftskammer Wien) und Christian Moser (Wirtschaftskammer Niederösterreich) stellten Andrea Faast (WKW) und Michael Kopp (Amt der NÖ Landesregierung) als Vertreter der vier Projektträger den Rahmen der strategischen Agenda und die fünf zentralen Themencluster vor.

Drei spannende, beispielhafte Praxisprojekte gaben Einblicke in laufende Kooperationen:
Rail Cargo Group – klimafitte Schienengüterlogistik
KONE AG – urbane Logistiklösungen im Gebäudeumfeld
WienIT GmbH – nachhaltige innerstädtische Micro-Hub Plattform

In einem interaktiven Workshop-Teil entwickelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erste Projektideen und Handlungspfade für die Umsetzung der strategischen Agenda. Der große Zuspruch und die Vielfalt der Perspektiven zeigten einmal mehr: Nachhaltige Logistik braucht Kooperation, klare Ziele und engagierte Mitgestalterinnen und Mitgestalter.

Es wurde intensiv diskutiert und viel erarbeitet, die Ergebnisse fließen nun in die strategische Agenda von Logistik 2030+ ein.

Ein Rückblick des Logistik 2030+ FORUMS in Bildern:

Fotocredit: klar/Christian Fürthner

2. BVe Mobilitätsdialog Wien 2025 am 8. Juli 2025

Mobilitätswende trifft Energiesysteme – Logistik 2030+ auf dem Podium

Wie gelingt die Verbindung zwischen Mobilität und intelligenter Energieversorgung?
Diese Frage steht im Zentrum des 2. BVe Mobilitätsdialogs Wien 2025 am 8. Juli 2025.

Dienstag, 08.07.2025 | 18:30–21:30 Uhr
Impact Hub, Lindengasse 56, 1070 Wien
Mit dabei am Podium: Andrea Faast (WKW) – als Vertreterin von Logistik 2030+ Niederösterreich-Wien

Gemeinsam mit Expert:innen aus Energie, Technik und Infrastruktur geht es um:
intelligente Steuerungssysteme
stationäre & mobile Energiespeicher
die Rolle der Mobilität in der Energiewende

Die Teilnahme ist kostenfrei – Anmeldung erforderlich, begrenzte Plätze!
Zur Anmeldung: https://www.bve.or.at/event-details/2-bve-mobilitatsdialog-2025-wien/form?utm_source=brevo&utm_campaign=Neuer%20editor%202%20Mobilittsdialog%20Wien%202025%20%20Programm&utm_medium=email

eMOKON E-Mobility Fachkonferenz 11.-12. September 2024


Am 11.-12.09.2024 findet zum 5. Mal die eMOKON E-Mobility Fachkonferenz – mit Unterstützung der Logistik 2030+ Projektträger Wirtschaftskammer Niederösterreich und Wirtschaftskammer Wien – in Teesdorf (ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum, Triester Bundesstraße 120, 2524 Teesdorf) statt.


Die eMOKON ist die größte Fachkonferenz für Unternehmen und Fuhrpark in Österreich. Folgendes erwartet die Teilnehmenden:

  • Starkes, umsetzungsorientiertes Konferenzprogramm mit 48 Stunden Fachinformation zu den Rahmenbedingungen der Fahrzeug- und Fuhrparkumstellung auf elektrische Antriebstechnologie.
  • 600 m2 Fachausstellung mit eine breite Lösungskompetenz an nationalen und internationalen Anbietern rund um das Laden, Energiemanagement, Planung und Betrieb.
  • Platz für bis zu 100 eFahrzeuge aus dem Bereich ePKW, eNutzfahrzeuge und nicht nur zum Anschauen – auch zum Testen.
  • Der 1,4 km lange ÖAMTC Fahrtechnikrundkurs in Teesdorf steht für ausgiebiges Testen zur Verfügung.

Der Besuch für Wirtschaft und Gewerbetreibende ist kostenfrei, jedoch ist eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich. Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebseite.

BVe Powerday E-Mobilität und Photovoltaik am 07.06.2024

Am Freitag 07.06.2024 findet der BVe Powerday E-Mobilität und Photovoltaik in Wien statt. Die Veranstaltung wird durch den Bundesverband eMobility Austria in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien organisiert.

Es wird um die Möglichkeit der Sektorkoppelung von E-Mobilität und Photovoltaik gehen. Die Veranstaltung richtet sich an Klein-und Mittelständische Unternehmen, welche mit dem Thema Kontakt aufnehmen wollen.

Es wird eine Fachausstellung sowie drei Fachpanels geben:

  • Panel 1: „Technische Potentiale zur Integration von PV in das Laden und Zwischenspeichern von Energie im Elektrofahrzeug“
  • Panel 2: „Best Practice – umgesetzte Projekte und Erfahrungen“
  • Panel 3: „Wirtschaftlichkeit, Betrieb & Förderungen“

Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie hier: EV&PV Power Day | BVe

WK Wien Online-Informationsveranstaltung: Emissionsfreie Paketzustellung L2030+ (am 11.06.2024)

Im Rahmen des Projektes Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich – Wien organisiert die Wirtschaftskammer Wien am 11.06.2024 von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr eine Online- Informationsveranstaltung zum Thema Last Mile in
der Paketzustellung:

  •    Wie rasant ist die Anzahl der Paketboxen in der letzten Zeit gestiegen?
  •    Welche neuen Ideen haben sich für eine effiziente und verkehrsreduzierende
       Paketzustellung durch Fahrzeug-Sharing entwickelt?
  •    Welche Potenziale ergeben sich durch eine emmissionsfreie, kostengünstigere
       Paketzustellung?      

Das Programm beinhaltet aktuelle Informationen über Paketboxen in Wien, präsentiert von DI Gerald Gregori (Gregori Consulting), und die Rahmenbedingungen für die Paketzustellung, präsentiert von DI Franz Schwammenhöfer (BMK). Darüber hinaus wird Paul Brandstätter (Jumug Vehicles GmbH) einen Einblick in die emissionsfreie Lieferung mit JUMUG CargoScootern, die in dem L2030+ Pilotprojekt PNUM (Paketzustellung, neues urbanes Modell) verwendet werden, geben.

Agenda

  • Begrüßung und Moderation
    DI Andrea Faast, Leiterin Standort- und Infrastrukturpolitik, WKW
  • Aktuelle Anzahl und Standorte der Paketboxen in Wien
    DI Gerald Gregori, Gregori Consulting
  • Gestaltung der Rahmenbedingungen
    DI Franz Schwammenhöfer, BMK
  • JUMUG CargoScooter – Emmissionsfrei Effizienter Liefern
    Paul Brandstätter, Jumug Vehicles GmbH

Weitere Informationen & Anmeldung: Emissionsfreie Paketzustellung L2030+ – WKO

WK Wien Info- und Netzwerkveranstaltungen: New Mobility (am 14.02.2024 & 22.02.2024)

In Kooperation mit der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (ÖVG), lädt die Wirtschaftskammer Wien Sparte Transport und Verkehr zu zwei Info- und Netzwerkveranstaltungen ein:

Fokus Mobilität – Innovative Lösungen für betrieblichen Erfolg
Termin: 14.02.2024, 13:00-17:30 Uhr.
Ort: Wien (Wirtschaftskammer Wien) / Hybrid
Weitere Informationen & Anmeldung: Fokus Mobilität – Hybridveranstaltung – WKO

Europäisches Abstellgleis oder intermodale Überholspur – Die Zukunft des Güterverkehrs im TEN-Netz Ostregion
Termin: 22.02.2024, 13:00-17:00 Uhr.
Ort: Wien (Wirtschaftskammer Wien) / Hybrid
Weitere Informationen & Anmeldung: Europäisches Abstellgleis oder intermodale Überholspur – Hybridveranstaltung – WKO

In den Veranstaltungen wird es spannende Keynotes und Panel-Diskussionen geben. Die Teilnahme ist online oder vor Ort in Wien möglich.