Im Webinar „Das 1×1 der Elektrifizierung“ erhalten Sie einen kompakten Überblick darüber, wie Unternehmen den Einstieg in die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen gestalten können – von den ersten Überlegungen bis zur Umsetzung.
Das 1×1 der Elektrifizierung: Im Rahmen eines „Lunch & Learn“ werden die wichtigsten Schritte bei der Umstellung auf elektrische Nutzfahrzeuge erklärt – speziell für Unternehmen, die sich neu mit diesem Thema befassen wollen.
Die Elektrifizierung im Verkehr – so auch von Nutzfahrzeugen und im Personen- und Schwerverkehr – schreitet in Windeseile voran. Damit werden Ladeverfügbarkeit, ein infrastrukturell richtiges Depot-Charging sowie die Stromkosten zu einem entscheidenden Faktor für die Wirtschaftlichkeit. Insbesondere wenn extern – also öffentlich – geladen werden muss, sind Ladevorgänge häufig deutlich teurer und lassen es somit nicht zu, die Elektrifizierung wirtschaftlich darzustellen.
Genau hier setzt unsere Initiative “Charge with Friends” an: Wir bauen ein österreichweites Netzwerk auf, in dem sich Logistiker mit ihren Depotlade-Hubs zusammenschließen und bilateral Strom beziehen bzw. bereitstellen können – zu individuell vereinbarten, vor allem aber moderaten Konditionen. So lassen sich öffentliche Ladevorgänge vermeiden und bestehende Ladeinfrastrukturen besser auslasten. Ziel ist, dass das teure, öffentliche Laden mit der Initiative “Charge with Friends” der Vergangenheit angehört.
Das Motto lautet: Von Logistikern – für Logistiker!
Projektpartner
kW-Solutions (KWMS GmbH), ARGE Logcom – Friends on the Road
Projektlaufzeit
03/2026 bis offen
Finanzierung
Eigenmittel
Ansprechpartner
Roman Schachenhofer Projektmanager Charge with Friends KWMS GmbH Stolberggasse 26/1.05, 1050 Wien 0676 524 12 36 roman.schachenhofer@kw-solutions.at
Immer mehr Transportunternehmen, die auf Elektromobilität setzen, bauen eigene Energieökosysteme auf – bestehend aus Photovoltaik, Speicheranlagen und Ladeinfrastruktur – um ein hohes Maß an Autarkie zu erreichen. Das schafft Planungssicherheit und reduziert die Abhängigkeit von volatilen Energie- und Treibstoffpreisen. Ein Vorteil, der gerade in dieser geopolitischen Lage wichtiger denn je ist.
Doch diese Entwicklung bringt auch Herausforderungen mit sich: Durch isoliertes Agieren entstehen parallel zueinander zahlreiche, umfangreiche und nicht öffentliche Ladeinfrastrukturen, die oft nicht optimal ausgelastet werden.
Zusätzlich zu diesem noch nutzbaren Potenzial gibt es das Problem des öffentlichen Ladens: Die Kosten bei öffentlichen Ladestationen sind durchschnittlich zu hoch, sodass manche Routen nicht wirtschaftlich elektrifiziert befahren werden können. Darüber hinaus gibt es nicht ausreichend Angebote, die in Dimension und Leistung für LKW ausgelegt sind.
2. Projektbeschreibung
Die Lösung liegt in der Vernetzung: Charge with Friends. Über die Plattform können sich Transportunternehmen gegenseitig finden, kontaktieren und zu beiderseitigem Vorteil Depot-Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellen.
Die Preisgestaltung bleibt dabei flexibel: Anbieter:innen bestimmen selbst, zu welchen Konditionen sie ihren Strom anbieten. Nutzer:innen sehen die Tarife und alle relevanten Informationen zum Laden am Standort transparent vorab und bekommen auch über die Plattform vollautomatisiert die Abrechnung.
3. Wirkung und Beitrag zu Logistik 2030+
Mit Charge with Friends wird die Elektromobilität im Transportsektor wirtschaftlicher und variabler einsetzbar. Durch Preise von etwa 35 ct/kWh wird das Laden auch unterwegs dem Diesel ebenbürtig. Das trägt zur Skalierung und zur Beschleunigung der Mobilitätswende im Transportsektor dabei. Der direkte Effekt ist CO2 Einsparung und weniger Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen.
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Am 01. Juni 2026 findet erstmalig an der Wirtschaftskammer NÖ der „Powerday 2026“ statt.
Ein ganzer Tag im Zeichen von E-Mobilität, Lade- und Abrechnungslösungen sowie für Erneuerbare Energie und Energiegemeinschaften.
Im Mittelpunkt stehen Klein- und Mittelunternehmen mit ihren Lösungen und ihrem Bedarf.
Die Veranstalter rechnen mit über 120 interessierten Besuchern aus Gewerbe, Flotte und Tourismus. Der Besuch des „Powerday 2026“ ist für Mitglieder der Wirtschaftskammer NÖ kostenfrei.
Drei Fachpanels mit Impulsvorträgen und Podiumsdiskussionen bilden im Konferenzbereich den fachlichen „Kern“ des Powerday:
Einsatz von E-Fahrzeugen – Wirtschaftlichkeit & Förderung (PKW & Nutzfahrzeuge N1)
Ladelösungen für Gewerbe und Flotte / Abrechnung von Ladevorgänge für den Eigenfuhrpark, Gewerbe, Hotellerie und Gastgewerbe
Einsatz von erneuerbarer Energie & Potentiale von Energiegemeinschaften
Und es gibt – begleitend zur Konferenz – auch einen Ausstellungsbereich, für Produkte und Lösungen zu diesen Themen. „Was am Podium gesagt wird, soll die Besucherin bzw. der Besucher auch in der Fachausstellung wiederfinden können.“ Das ist der Leitsatz des Powerday!
Was bietet der „Powerday“ für Aussteller:
2×2 m2 pro Aussteller auf insgesamt 150 m2 Ausstellungsfläche für Lösungsanbieter stehen zur Verfügung
Und über 300 m2 Ausstellungsfläche in unserem obersten Deck der Garage stehen für die E-Fahrzeugpräsentation zur Verfügung.
In Summe werden wir am 01. Juni für über 60 Aussteller Platz schaffen und das zu extrem günstigen Konditionen!
Sie haben Interesse als Aussteller beim „Powerday 2026“ der WKNÖ & des BVe dabei zu sein? Fordern sie hier die Ausstellerunterlagen an: AUSSTELLERUNTERLAGEN PowerDay 2026
Der Ansatz zur KI‑gestützten Optimierung von LKW‑Routen zeigt, wie moderne Technologien Effizienz steigern und Transportprozesse smarter machen. Bei der Plattform Logistik 2030+ werden solche Entwicklungen mit großem Interesse verfolgt.
Besonders spannend für Logistik 2030+ ist, wie das Projekt zentrale Aspekte in mehreren Themenclustern unterstützt:
Digitalisierung & Automatisierung – KI verbessert Tourenplanung und unterstützt datenbasierte Entscheidungen.
Nachhaltigkeit & Energieeffizienz – Optimierte Routen reduzieren Emissionen und Ressourcenverbrauch.
Resiliente Logistiksysteme – Dynamische Anpassungen an Verkehr & Kapazitäten stärken die Stabilität der Transportketten.
Glückwunsch diesem gelungenen Innovationsschritt! Solche Projekte zeigen, wie zukunftsfit regionale Logistik heute bereits sein kann. Derartige Best Practice Beispiele finden hoffentlich viele Nachahmer und bringen neue Ideen auf den Weg.
Lesen Sie dazu den Artikel in der „Wirtschaft in NÖ“, Ausgabe 1/2026, Seite 39
Zustellungen von Material und Werkzeugen an Baustellen erfolgen zunehmend auch als Paket- oder Stückgutsendung. Auf Baustellen sind jedoch meist unterschiedliche Gewerke, Subunternehmer und temporäre Arbeitskräfte parallel tätig, was zu unterschiedlichen Problemen führen kann, wie:
keine eindeutige Ablage- oder Übergabestelle
Empfänger nicht auffindbar
keine Bestätigung des Empfangs
Haftungsfragen
Lösungsansatz Vor allem im urbanen Raum soll durch den Einsatz einer „BaustellenBox“ die Zustellung solcher Sendungen effizienter, ressourcenschonender und damit nachhaltiger gestaltet werden. Die BaustellenBox funktioniert wie eine Paketbox, kann aber auch großvolumige und schwere Sendungen aufnehmen und nach Beendigung der Bautätigkeiten an eine andere Baustelle verlegt werden. Das Vorhaben Baustellenboxen stellt damit einen wichtigen Baustein der Initiative „Sustainable Urban Logistics Planning“ (SULP) des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) dar, die Kommunen und Logistikakteuren Leitlinien und Handreichungen für eine nachhaltige Logistik auf der letzten Meile bereitstellt.
Das Projekt wird daher im Auftrag des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), Abteilung II/7-Logistikkoordination durchgeführt.
Zustellungen von Material und Werkzeugen an Baustellen erfolgen zunehmend auch als Paket- oder Stückgutsendung. Bauunternehmen und andere Gewerke bestellen mehrmals wöchentlich Produkte, die per Paketdienstleister oder Stückgutspedition auf die Baustelle zugestellt werden. Typische Produktgruppen sind hier Befestigungstechnik, Kleinmaschinen, Arbeitsschutz, HKLS-Material, Elektroinstallationsmaterial, Zubehör etc.
Auf Baustellen herrscht jedoch meist eine hohe Komplexität, weil unterschiedliche Gewerke, Subunternehmer und temporäre Arbeitskräfte parallel tätig sind, was zu folgenden Problemen bei Anlieferungen durch Paketdiensten und Speditionen führen kann:
Keine eindeutige Ablage- oder Übergabestelle: Zusteller wissen nicht, wohin zugestellt werden soll/darf
Empfänger nicht auffindbar: Mitarbeiter sind oft auf anderen Bereichen des Geländes tätig oder gerade unterwegs
Haftungsthemen: Personen verweigern die Übernahme von Sendungen an andere Unternehmen, da sie nicht für Verlust oder Beschädigung verantwortlich gemacht werden wollen
Alternative Zustellungsmöglichkeiten sind aber ebenso mit Problemen verbunden: Lieferung an die Firmenadresse (zusätzlicher Verkehr, Zeit- und ggf. Produktivitätsverlust), Click & Collect, Abholung im Lager/Markt (Zeit- und ggf. Produktivitätsverlust, zusätzlicher Verkehr), eigenständige Baustellen-Abholpunkte/boxen der einzelnen Lieferanten (fragmentierte Lösung, mehrere Boxen notwendig
Als Lösungsansatz, vor allem im urbanen Raum, kann der Einsatz einer „BaustellenBox“ die Zustellung solcher Sendungen effizienter, ressourcenschonender und damit nachhaltiger gestalteten.
Die BaustellenBox funktioniert wie eine Paketbox, ermöglicht also eine sichere und protokollierte Zustellung, ohne dass eine persönliche Übergabe erforderlich ist. Sie kann aber auch großvolumige und schwere Sendungen aufnehmen und nach Beendigung der Bautätigkeiten an eine andere Baustelle verlegt werden. Das Vorhaben Baustellenboxen stellt damit einen wichtigen Baustein der Initiative „Sustainable Urban Logistics Planning“ (SULP) des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) dar, die Kommunen und Logistikakteuren Leitlinien und Handreichungen für eine nachhaltige Logistik auf der letzten Meile bereitstellt.
2. Projektbeschreibung
Das Projekt gliedert sich in folgende Phasen:
Detaillierte Problemanalyse zum Thema Baustellenboxen (inkl. Adressierung und Behandlung artverwandter Bereiche)
Einfließen bestehender Erfahrungen
Gespräche mit Baufirmen und Lieferanten, potentiellen Mitbewerbern und Partnern
Einfließen des bestehenden Knowhows zum Thema „Adressierung von Paketboxen“
Abstimmung mit Stakeholdern in den Themengebieten Baustellen, Baustellenbelieferung und Baustellenboxen sowie mit kommunalen Stakeholdern.
Entwicklung von Lösungen für identifizierte Probleme.
Abschätzung Mengengerüst
Use Cases
Haftungsübergang und sonstige Risiken
Hardwarekonzept inkl. Öffnungs-/Schließsystem
Anmeldung/Identifikation vor Ort
funktionales Software-Konzept inkl. Schnittstellen zu relevanten Plattformen
Transfer-Möglichkeit nach Beendigung der Bautätigkeiten („rückstandsfrei“)
Adressierung und Routing
wirtschaftliche Betrachtung (mögliche ökonomische Effizienzgewinne und Emissionseinsparungen)
3. Wirkung und Beitrag zu Logistik2030+
Die BaustellenBox liefert zu folgenden Punkten der strategischen Agenda von Logistik2030+ konkrete Beiträge:
Lösungen für die Warenzustellung auf der Letzten Meile entwickeln und umsetzen
Credits: GREGORI Consulting (erstellt mit Google Gemini)
Im technischen Service, in der Montage und im Handwerk löst B2S eine Grundproblematik moderner urbaner Logistik: Material wird heute vielfach personengebunden bestellt, abgeholt und transportiert. Hochqualifiziertes Technikpersonal soll künftig von diesen Aufgaben entlastet und durch die Logistik optimal serviciert werden.
B2S – Business‑to‑Site schafft ein Konzept, bei dem eine Anlage selbst Material anfordert und die Lieferung direkt “on site” erfolgt – im Beispiel der Aufzugswartung z. B. in einen Aufzugsschacht, in die Kabine oder in speziell geschaffene Micro‑Logistikfächer. Die Eliminierung einer gesamten Lager‑ und Transportstufe steigert Effizienz und Flexibilität der Serviceprozesse, reduziert Verkehrsleistung und ermöglicht neue, nachhaltige Logistikkonzepte im urbanen Raum.
Der Umsetzungspilot erfolgt im Umfeld der Aufzugsbelieferung und liefert wertvolle Erkenntnisse für ein skalierbares Konzept.
Projektpartner
KONE AG ECONSULT Betriebsberatungsges.m.b.H.
Projektlaufzeit
01/2026 bis 12/2027
Finanzierung
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) gefördert und im Rahmen des Programms Logistikförderung durch die Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH (SCHIG mbH) abgewickelt.
Ansprechpartner
René Gutschi Logistics Manager Austria KONE AG Lemböckgasse 61 1230 Wien
Der technische Außendienst ist heute stark geprägt von personengebundenen Beschaffungsprozessen: Techniker:innen bestellen, holen ab und transportieren Material selbst. Dies führt zu Zeitverlusten und ineffizienter Ressourcennutzung – insbesondere in urbanen Räumen mit komplexen Anfahrten, begrenzten Flächen und steigendem Serviceaufkommen. Der entscheidende Engpass: Nicht der Mensch braucht das Material – die Anlage braucht das Material. Trotzdem erfolgt der Bestellprozess heute Großteils personenzentriert. Damit ist die Auftragsabwicklung frühzeitig „gekoppelt“ und verliert an Flexibilität.
Ziel von B2S:
Entkoppelung von Auftrag – Material – Person
Direktbelieferung zu Anlagen / Sites ohne Zwischenlager
Eliminierung einer gesamten Logistikstufe (Pick‑up‑Points, Kofferraumbelieferung, Lagerwege)
Nutzung ungenutzter Gebäudeflächen (z. B. Aufzugsschacht) als dezentrale Micro‑Logistikorte
Massive Effizienzsteigerung, bessere Disponierbarkeit und geringere Emissionen
2. Projektbeschreibung
B2S entwickelt ein innovatives Direktbelieferungskonzept, welches Anlagen, Gebäude und technische „Sites“ zu aktiven Bestandteilen der Lieferkette macht. Kern ist das Verschieben des Entkopplungspunktes weit nach hinten: Die Anlage erhält Material direkt geliefert, unabhängig davon, welcher Techniker später den Auftrag bearbeitet.
Zentrale Elemente des Projekts:
Die zur Umsetzung relevanten Voraussetzungen in den Bereichen Technik, Organisation, betriebliche Schnittstellen und rechtliche Anforderungen werden erhoben. Danach ausgerichtet wird die Supply Chain zur Direktbelieferung entsprechend mit den betroffenen Abteilungen und Stakeholdern für den Umsetzungspilot (weiter-)entwickelt.
Die technischen Lösungen für einen Stauraum oder Locker im Aufzugsschacht, in der Kabine oder über der Kabine werden evaluiert. Es erfolgt eine Vorauswahl von Lösungen, welche hinsichtlich ihrer Eignung und Einsatzmöglichkeiten geprüft werden (à proof of technology)
Operative Lösungsvarianten inklusive der erforderlichen Prozesse für den Einsatz im Echtbetrieb werden entwickelt und gemeinsam mit Kunden, Partnern und Logistikdienstleistern an ausgewählten Teststandorten implementiert. Über die definierte Laufzeit werden B2S Direktbelieferungen nach diesem Konzept durchgeführt (à proof of concept)
Ein Monitoring begleitet die beiden Testphasen mit qualitativen und quantitativen Erhebungen, welche als Grundlage für die Evaluierung der Roll-out und Scale-up Szenarien dienen und ein Impact Assessment ermöglichen.
3. Wirkung und Beitrag zu Logistik2030+
B2S leistet einen starken Beitrag zu mehreren Kernzielen der Initiative Logistik2030⁺:
Neue Logistikkonzepte: Einführung eines völlig neuen Direct‑to‑Site‑Liefermodells (B2S), Nutzung bestehender Gebäudestrukturen als dezentrale Mikro‑Hubs, innovative Urban‑Logistics‑Ansätze
Güterströme und Standorte: Smarte Nutzung vorhandener Gebäudeflächen, Ressourcenschonung & Flächeneffizienz, weniger Lagerraum notwendig, effizientere innerstädtische Lieferketten
Last Mile (R)evolution: Material wird in einem früheren Logistikabschnitt direkt dorthin gebracht, wo es gebraucht wird, Entkopplung der letzten Meile vom Personal, Reduktion „unnötiger Kilometer“ im Wirtschaftsverkehr
Arbeitskräftemangel & Qualifikation: Entlastung hochqualifizierter Techniker:innen von Logistikaufgaben, höhere Produktivität und bessere Einsatzplanung, höherqualifizierte Aufgaben für Logistikpartner durch Value Added Services
Der Kontraktlogistikspezialist Logwin hat Anfang Dezember in einer Presseaussendung bekanntgegeben, dass er seinen Multi-User-Standort in Traiskirchen (Niederösterreich) für die Zukunft rüstet: Mit einer Investition von 2 Millionen Euro wird der Standort umfassend modernisiert, energetisch saniert und technologisch weiterentwickelt. Die Fertigstellung ist für das 2. Quartal 2026 geplant.
Kernmaßnahmen sind eine thermische Sanierung mit neuen Fenstern und Dacheindeckung, die vollständige Umrüstung auf LED-Beleuchtung sowie der Ausbau der Photovoltaikanlage zur Versorgung des bestehenden E-LKW-Ladeparks. Damit stärkt Logwin seine konsequente Ausrichtung auf CO₂-neutrale Logistikprozesse.
Parallel dazu treibt Logwin den Ausbau einer elektrischen Fahrzeugflotte für die urbane Belieferung in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland voran. Ergänzt wird die nachhaltige Transformation durch automatisierte Lagerprozesse mit modernen Kardex-Liftsystemen.
Mit rund 30.000 m² Lagerfläche für Kunden aus Fashion, Consumer Goods und Healthcare festigt Traiskirchen seine Rolle als leistungsfähiger, nachhaltiger Logistik-Hub der Zukunft.
Die aktuelle Daten-Erhebung im Kooperationsprojekt Green Turn unter 5.000 Personen in 5 Ländern zeigt: In Polen bevorzugen bereits 80 % der Konsumentinnen und Konsumenten die Zustellung an Paketboxen oder Abholstellen – ein Trend, der die Logistik optimiert und Stopps reduziert. In Österreich liegt die Quote bei 30 %, hier dominiert noch die Hauszustellung. Auffällig: In Wien holen 59 % ihre Pakete zu Fuß, während im Rest des Landes 57 % das Auto nutzen. Praktische Rückgabemöglichkeiten, flexible Fristen und nachhaltige Lieferformen sind beim Online-Shopping besonders wichtig.
Das gemeinsame Projekt „Nachhaltige Logistik 2030+“ von Wirtschaftskammer Wien, Wirtschaftskammer Niederösterreich, Stadt Wien und Land Niederösterreich hat internationale Aufmerksamkeit erlangt – beim World Chambers Congress in Melbourne, dem weltweit größten Branchentreffen der Handelskammern. In der World Chambers Competition wurde Logistik 2030+ in der Kategorie „Best Collaboration of Chambers, Business and Government Project“ als Finalist nominiert.
„Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie erfolgreiche Kooperationen zwischen Regionen, Kammern und Unternehmen nachhaltige wirtschaftliche und logistische Impulse setzen können“, betonte Andrea Faast, die Logistik 2030+ vor Ort präsentierte.
Nach knapp vier Monaten Bauzeit verbindet die neue Trasse seit 20. Oktober 2025 die ecoplus Anschlussbahn direkt mit dem Gleis der Wiener Lokalbahnen. Damit wird die Bahnlogistik deutlich effizienter und die Anrainerinnen und Anrainer in Guntramsdorf entlastet. Güterzüge können nun ohne Umwege von rund 15 Kilometer direkt zum Stahlgroßhändler Frankstahl zufahren. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro.
Das Online-Tool „Intermodaler Transport für eine bessere Umwelt“ wurde im Rahmen des Leitprojekts „PhysICAL“ entwickelt und zeigt, wie intermodaler Transport mit der Bahn weniger Kosten und weniger Umweltschäden produziert.
Unter https://imtraum.at können Sie prüfen, wie sich Ihre Transporte optimieren lassen – nach Kosten, Zeit und CO₂-Ausstoß.
Einfach Start, Ziel, Datum und Transportgut eingeben – fertig!
Veranstaltungshinweis: Matchmaking für eine nachhaltige Logistik der Zukunft
Im Oktober finden die STELE Matchmaking-Veranstaltungen statt.
STELE ist eine neue österreichische Plattform zur intelligenten Integration der Elektromobilität in die Stromnetze.
Das Ziel des Matchmakings: Unternehmen, Start-ups und Forschung miteinander vernetzen – und so neue Kooperationen für klimafreundliche, innovative Logistiklösungen anstoßen.
Donnerstag, 9. Oktober 2025 in Wien und 16. Oktober in St. Pölten
Die klimaaktiv Konferenz 2025 zeigt, wie Gemeinden, Unternehmen und Haushalte den Wandel aktiv mitgestalten können. Ob durch energieeffiziente Gebäude, nachhaltige Mobilität oder regionale Wertschöpfung – die Beispiele machen deutlich: Wer heute investiert, stärkt nicht nur die Umwelt, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität von morgen.
Die Konferenz bietet Raum für Austausch, Inspiration und Vernetzung. Gemeinsam wird gezeigt, wie aus Planungssicherheit und Verantwortung eine nachhaltige Zukunft wird – wirtschaftlich, sozial und ökologisch.
Termin: Montag, 6. Oktober 2025, 10-18 Uhr Ort: ERSTE Campus, Am Belvedere 1, 1100 Wien Moderation: Mari Lang
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