Cluster Zero Emission

Mehrere Ladestationen auf einem Parkplatz

Lösungen für emissionsarmen Güterverkehr vorantreiben und Erfolge breitenwirksam kommunizieren

Die Antriebswende und der Ausstieg aus fossilen Energieträgern stehen hier im Fokus. Um die nationalen Emissionsziele bis 2040 zu erreichen, werden Strategien und Maßnahmen für eine klimafreundliche Gütermobilität entwickelt und unterstützt. Neben der Reduktion von Luftschadstoffen geht es auch darum, die Potenziale innovativer Fahrzeugkonzepte zu nutzen und Lärmemissionen deutlich zu reduzieren.

Was wir erreichen wollen

In einer Zeit, in der eine Auseinandersetzung mit den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz auf allen Ebenen erforderlich ist, gewinnt die Vermeidung von Emissionen und Lärm an Priorität. Das Themencluster „Zero Emission“ zielt darauf ab, zukunftsfähige Lösungen zu unterstützen. Speziell im regionalen Güterverkehr ist es realistisch, dass sich die E-Mobilität als Standard durchsetzen wird. Mittelfristig muss sie sich jedoch auch ohne Förderung wirtschaftlich darstellen lassen und zugleich bequem und praktikabel sein. 

Welche Meilensteine führen uns zum Ziel

Die Meilensteine umfassen die Entwicklung praktikabler Use Cases für Unternehmen jeder Größenordnung, die Sicherstellung ausreichender Reichweiten von E-Fahrzeugen durch die Industrie sowie den Aufbau einer leicht zugänglichen und kostengünstigen Schnellladeinfrastruktur unter Berücksichtigung der Möglichkeiten der Sektorenkopplung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit, E-Fahrzeuge während der Be- und Entladevorgänge effizient zu laden – sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich.

Welche Hindernisse gilt es zu überwinden

Hemmnisse bestehen in den teils hohen Investitionskosten bei den schweren Nutzfahrzeugen, der Darstellung als Business Case und der Verfügbarkeit geeigneter Fahrzeuge für alle Anforderungen und Produkte. Hinzu kommt die Unsicherheit durch volatile wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen, die die Planungssicherheit beeinträchtigen können.

Was kann den Prozess beschleunigen

Treiber für die Umsetzung sind ein verlässlicher rechtlicher Rahmen, der Planungssicherheit bietet, finanzielle Förderungen wie Investitionsförderungen und Mautbefreiungen sowie diverse Vorteile und Ausnahmen, die den Umstieg auf E-Mobilität attraktiver machen. Der Ausbau von Lademöglichkeiten im privaten und halböffentlichen Raum sowie in Ladeparks wird kontinuierlich vorangetrieben. Die steigende Zufriedenheit mit der Qualität und Leistungsfähigkeit von E-Fahrzeugen unterstützt diesen Wandel zusätzlich.

Ansätze & Maßnahmen
kurzfristig

  • Best-Practice-Beispiele und Praxiswissen sollen verstärkt geteilt und durch Erfahrungsaustausch verbreitet werden.
  • Niederschwellige Informationsangebote können den Einstieg in emissionsfreie Logistik erleichtern.
  • B2B-Netzwerke bieten Potenzial, um Unternehmen für emissionsfreie Logistik zu sensibilisieren.
  • Erfolgreiche Role Models innerhalb einzelner Branchen sollen stärker kommuniziert werden.
  • Der Masterplan Urbane Logistik der Stadt Wien kann als strategischer Rahmen dienen.
langfristig

  • Zero-Emission-Lieferungen sollen mit zusätzlichen Vorteilen gekoppelt werden.
  • Sustainable Urban Logistics Plans (SULP) und Zero-Emission-Zonen sind langfristig umzusetzen.
  • Realistisch umsetzbare Vorlaufzeiten und klar kommunizierte Fahrpläne können Planungssicherheit schaffen.
  • Eine breite öffentliche Kommunikation auf verschiedenen Ebenen ist wichtig, um Fortschritte und Erfolge sichtbar zu machen.

Kooperations-Projekte in diesem Cluster