BaustellenBox

Zustellungen von Material und Werkzeugen an Baustellen erfolgen zunehmend auch als Paket- oder Stückgutsendung. Auf Baustellen sind jedoch meist unterschiedliche Gewerke, Subunternehmer und temporäre Arbeitskräfte parallel tätig, was zu unterschiedlichen Problemen führen kann, wie:

  • keine eindeutige Ablage- oder Übergabestelle
  • Empfänger nicht auffindbar
  • keine Bestätigung des Empfangs
  • Haftungsfragen

Lösungsansatz
Vor allem im urbanen Raum soll durch den Einsatz einer „BaustellenBox“ die Zustellung solcher Sendungen effizienter, ressourcenschonender und damit nachhaltiger gestaltet werden. Die BaustellenBox funktioniert wie eine Paketbox, kann aber auch großvolumige und schwere Sendungen aufnehmen und nach Beendigung der Bautätigkeiten an eine andere Baustelle verlegt werden. Das Vorhaben Baustellenboxen stellt damit einen wichtigen Baustein der Initiative „Sustainable Urban Logistics Planning“ (SULP) des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) dar, die Kommunen und Logistikakteuren Leitlinien und Handreichungen für eine nachhaltige Logistik auf der letzten Meile bereitstellt.

Das Projekt wird daher im Auftrag des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), Abteilung II/7-Logistikkoordination durchgeführt.

ProjektpartnerGREGORI Consulting – www.gregori.cc
M.G. Rabl Consulting – RabCon
Constrct Solutions FlexCo – www.constrct.eu
zahlreiche LOI-Partner
Projektlaufzeit01/2026 bis 05/2026
FinanzierungDas Projekt wird vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), Abteilung II/7-Logistikkoordination beauftragt.
AnsprechpartnerDI Gerald Gregori
Managing Partner
GREGORI Consulting
Tuchlauben 8/501, 1010 Wien

+43 664 6245472
mail@gregori.cc

1. Ausgangssituation, Problemstellung, Zielsetzung

Zustellungen von Material und Werkzeugen an Baustellen erfolgen zunehmend auch als Paket- oder Stückgutsendung. Bauunternehmen und andere Gewerke bestellen mehrmals wöchentlich Produkte, die per Paketdienstleister oder Stückgutspedition auf die Baustelle zugestellt werden. Typische Produktgruppen sind hier Befestigungstechnik, Kleinmaschinen, Arbeitsschutz, HKLS-Material, Elektroinstallationsmaterial, Zubehör etc.

Auf Baustellen herrscht jedoch meist eine hohe Komplexität, weil unterschiedliche Gewerke, Subunternehmer und temporäre Arbeitskräfte parallel tätig sind, was zu folgenden Problemen bei Anlieferungen durch Paketdiensten und Speditionen führen kann:

  • Keine eindeutige Ablage- oder Übergabestelle: Zusteller wissen nicht, wohin zugestellt werden soll/darf
  • Empfänger nicht auffindbar: Mitarbeiter sind oft auf anderen Bereichen des Geländes tätig oder gerade unterwegs
  • Haftungsthemen: Personen verweigern die Übernahme von Sendungen an andere Unternehmen, da sie nicht für Verlust oder Beschädigung verantwortlich gemacht werden wollen
  • Alternative Zustellungsmöglichkeiten sind aber ebenso mit Problemen verbunden: Lieferung an die Firmenadresse (zusätzlicher Verkehr, Zeit- und ggf. Produktivitätsverlust), Click & Collect, Abholung im Lager/Markt (Zeit- und ggf. Produktivitätsverlust, zusätzlicher Verkehr), eigenständige Baustellen-Abholpunkte/boxen der einzelnen Lieferanten (fragmentierte Lösung, mehrere Boxen notwendig

Als Lösungsansatz, vor allem im urbanen Raum, kann der Einsatz einer „BaustellenBox“ die Zustellung solcher Sendungen effizienter, ressourcenschonender und damit nachhaltiger gestalteten.

Die BaustellenBox funktioniert wie eine Paketbox, ermöglicht also eine sichere und protokollierte Zustellung, ohne dass eine persönliche Übergabe erforderlich ist. Sie kann aber auch großvolumige und schwere Sendungen aufnehmen und nach Beendigung der Bautätigkeiten an eine andere Baustelle verlegt werden. Das Vorhaben Baustellenboxen stellt damit einen wichtigen Baustein der Initiative „Sustainable Urban Logistics Planning“ (SULP) des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) dar, die Kommunen und Logistikakteuren Leitlinien und Handreichungen für eine nachhaltige Logistik auf der letzten Meile bereitstellt.

2. Projektbeschreibung

Das Projekt gliedert sich in folgende Phasen:

Detaillierte Problemanalyse zum Thema Baustellenboxen (inkl. Adressierung und Behandlung artverwandter Bereiche)

  • Einfließen bestehender Erfahrungen
  • Gespräche mit Baufirmen und Lieferanten, potentiellen Mitbewerbern und Partnern
  • Einfließen des bestehenden Knowhows zum Thema „Adressierung von Paketboxen“

Abstimmung mit Stakeholdern in den Themengebieten Baustellen, Baustellenbelieferung und Baustellenboxen sowie mit kommunalen Stakeholdern.

Entwicklung von Lösungen für identifizierte Probleme.

  • Abschätzung Mengengerüst
  • Use Cases
  • Haftungsübergang und sonstige Risiken
  • Hardwarekonzept inkl. Öffnungs-/Schließsystem
  • Anmeldung/Identifikation vor Ort
  • funktionales Software-Konzept inkl. Schnittstellen zu relevanten Plattformen
  • Transfer-Möglichkeit nach Beendigung der Bautätigkeiten („rückstandsfrei“)
  • Adressierung und Routing
  • wirtschaftliche Betrachtung (mögliche ökonomische Effizienzgewinne und Emissionseinsparungen)

3. Wirkung und Beitrag zu Logistik2030+

Die BaustellenBox liefert zu folgenden Punkten der strategischen Agenda von Logistik2030+ konkrete Beiträge:

  • Lösungen für die Warenzustellung auf der Letzten Meile entwickeln und umsetzen

Credits: GREGORI Consulting (erstellt mit Google Gemini)