Logistikflächen vorausschauend planen und sichern

Schwerpunkte: Flächenwidmung / Flächennutzung

Maßnahmen und Aktionen (für Details anklicken)

Triple-A: A | Impact: 9,5 | Lead: NÖ, Wien

Darum geht es

Basis dieser Maßnahme ist ein „Logistikflächen-Kataster“. Darin definieren Land Niederösterreich und Stadt Wien die erforderlichen Logistikflächen. Raumordnung, Flächenwidmung, Bauordnung, Betriebsgenehmigungen etc. bilden die Rahmenbedingungen. In einem weiteren Schritt geht es darum, die gemeinsam definierten Logistikflächen zu sichern. Dafür prüfen die Projektpartner rechtliche Instrumente und Förderungen. Alte oder aufgelassene Verkehrs- & Betriebsflächen sind von Interesse: Wenn dafür Konzepte zur Belebung oder Nachnutzung entwickelt werden, dann auch für die logistischen Nutzungsmöglichkeiten.

Aktionen

  • Ergebnisse der Studie „Screening Logistikflächen“ veröffentlichen und eine Veranstaltung für die Logistik- und Immobilienbranche organisieren.
  • Möglichkeiten überprüfen, wie man Eignungszonen für Logistik in Wien verankern kann. Zum Beispiel im „Wirtschaftsverkehrskonzept“.
  • Die Option „Eignungszonen für Logistik“ in regionalen Raumordnungsprogrammen prüfen.
  • Einen Prozess entwickeln, um die geeignetsten Instrumente zu finden: rechtliche und wirtschaftliche Möglichkeiten, Förderungen.
  • Ungenutzte Verkehrs- & Betriebsflächen sichern, wenn die Studie „Screening Logistikflächen“ sie als geeignet befindet.
  • Anforderungen definieren an die Logistik in Stadtentwicklungsgebieten und Transformationsflächen.
  • Betriebsflächen werden im Zuge hochrangiger Verkehrsinfrastrukturprojekte mit dem Fokus auf Logistik entwickelt.

Triple-A: A | Impact: 8 | Lead: WKW

Darum geht es

Wie wirken sich Abstellflächen für den gewerblichen Verkehr in Wien und Niederösterreich aus? Wo befinden sich mögliche LKW-Parkplätze? Wir stellen diese Fragen umfassend und entwickeln entsprechende Lösungen. Auch die Themen Fahrerversorgung und Abstellflächen für Anhänger/Wechselaufbauten spielen dabei eine Rolle.

Aktionen

  • Mit einer Umfrage in Niederösterreich prüfen wir den Bedarf an Abstellflächen. Auch einzelne Unternehmen aus dem Burgenland binden wir dabei ein. Die Umfrage wird zwischen WKNÖ und WKW abgestimmt.
  • Wir sondieren mögliche Flächen für LKW-Parkplätze. Dafür kommen Privatgründe und der öffentliche Raum in Frage (analog Reisebussen). Berücksichtigen müssen wir dabei die städteräumlichen Prämissen und die aktuellen LKW-Parkverbote in Wien.
  • Alternative Lösungen finden, um die An-/Abfahrten zu reduzieren.
  • Wir prüfen die entwickelten Lösungen von juristischer und planerischer Seite. Wesentlich dabei ist der Nutzen für die Stadt. Anschließend folgen die Prüfung und Ausweisung öffentlicher Parkplätze und Straßenzüge für LKW-Parken.
  • Für Fahrer erstellen wir einen Folder und ein digitales Verzeichnis. Darin finden sie, wo sie ihren LKW im Raum Wien/Niederösterreich abstellen können.
  • Eine neue gesetzliche Regelung anstoßen, um Leerfahrten der LKW zum Betriebsstandort zu vermeiden.

Triple-A: A | Impact: 8 | Lead: WKW

Darum geht es

Industrie- und Handelsflächen sollen genützt werden, um LKW/Container/WABs (Wechselaufbauten) über Nacht abzustellen. Dafür müssen Betriebsanlagengenehmigungen gegebenenfalls angepasst werden. Ziel ist, LKW-Leerfahrten zu verringern.

Aktionen

  • Wir prüfen den Bedarf. Dann definieren wir geeignete Flächen und die Zeiträume, in denen sie zur Verfügung stehen müssen. Dabei fragen wir die Betriebe, was sie konkret brauchen: wie viele Flächen an welchen Standorten. So wollen wir LKW-Leerfahrten verringern.
  • Angebots-/Flächenerhebung: Wir erstellen ein Verzeichnis mit den geeigneten Flächen. Diese definieren wir als Abstellplätze ohne zusätzliche Funktionen. Hier findet kein Umschlag statt.
  • Die Betriebsanlagengenehmigung prüfen und anpassen sowie die Zulässigkeit rechtlich prüfen(zum Beispiel Gewerberecht).
  • Eine Plattform fördern, auf der Anbieter und Nutzer zueinander finden.

Triple-A: B | Impact: 8 | Lead: WKW

Darum geht es

Micro-Hubs sind Mini-Logistikzentren in Frequenzgebieten als Ergänzung zu großen Logistikzentren am Stadtrand. Wir planen Micro-Hub-Flächen und wollen neue Konzepte ermöglichen: Stichwort „Customization und User Centricity“.

Aktionen

  • Wir definieren die Anforderungen und Zusatzfunktionen von Micro-Hubs. Parallel prüfen wir den Bedarf.
  • Flächen bewerten, die in Frage kommen: leerstehende Lokale im Erdgeschoß und gegebenenfalls Garagen. Die jeweiligen Anforderungen definieren.
  • Vertragspartner für die Umsetzung finden – zum Beispiel über einen Arbeitskreis mit Kurier-Express-
    Paket-Dienstleistern (KEP) und Handel im Paketbereich.