Güterkonsolidierung mit Hilfe neuer Geschäftsmodelle vorantreiben

Schwerpunkte: Güterverkehrszentren / HUBs / Konsolidierung

Maßnahmen und Aktionen (für Details anklicken)

Triple-A: AB | Impact: 9 | Lead: NÖ, Wien

Darum geht es

Stichwort Regionallogistik: Wir entwickeln ein System und eine Hierarchie für die regionalen Güterverkehrszentren und Hubs (Hauptumschlagsbasis). Zum Beispiel für B2B, B2C, LaaS (Logistics as a Service) und MaaS (Mobility as a Service).

Aktionen

  • Wir erstellen ein gemeinsames Konzept für das Hub-System in Wien und der gesamten Region. Darin ist auch eine „Hub-Hierarchie“ enthalten. Stadtnahe regionale Zentren, Midi-Hubs, Micro-Hubs – wir berücksichtigen dabei die erforderlichen Hub-Größen und die Verortung des Bedarfs im Raum.
  • Wir fragen die verladende Wirtschaft und die Speditionswirtschaft, wie sie zu Konsolidierungszentren und Midi-Hubs im Raum Wien-Niederösterreich stehen. Sobald wir den Bedarf kennen, folgt die Prüfung eines tragfähigen Konzeptes an verschiedenen Logistikstandorten.
  • Wir suchen Standorte und wählen die am besten geeigneten aus. Wichtig dabei sind uns kooperative Nutzungskonzepte.

Triple-A: B | Impact: 9 | Lead: NÖ, Wien

Darum geht es

Wir wollen Geschäftsmodelle entwickeln und die Verteilung von Gütern intelligent gestalten. Dafür brauchen wir Güterverteilzentren (GVZ) und Konsolidierungszentren (Cross Docking) in Stadtnähe sowie ein gutes Netz an Midi-Hubs in der Stadt. Für die Last Mile wollen wir auch verstärkt alternative Antriebe nutzen. Wir kooperieren mit Herstellern regionaler Erzeugnisse, zum Beispiel zur Bündelung von Transporten. Kooperative regionale Vertriebsformen wie Foodtrucks und regionale Verlader-Kooperationen unterstützen wir. Genauso wie Konzepte für White-Labeling der Ver- und Entsorgung. Wenn es notwendig ist, treffen wir regulatorische bzw. Pricing-Maßnahmen, zum Beispiel in den Bereichen Lärm, Feinstaub oder Stau. Konzepte sollen auf einheitlichen Technologien basieren und für Mitbewerber offen sein: Mit Coopetition setzen wir auf die Kooperation zwischen Mitbewerbern.

Aktionen

  • Regionales Güterverkehrszentrum: gemeinsames Commitment mit der Wirtschaft herstellen und Kooperationskonzepte und Geschäftsmodelle entwickeln.
  • Öko-Baustellenhub: gemeinsames Commitment mit der Wirtschaft herstellen und Kooperationskonzepte und Geschäftsmodelle entwickeln.
  • Kooperationskonzept für Midi-Hubs in Wien erarbeiten und notwendige Micro-Hubs schätzen. Inklusive der Auswirkungen auf die Logistik-Kette und unter Berücksichtigung der Belieferung von Zentrallagern.
  • Wie kann ein zusätzlicher Hub mit einem zusätzlichen Umschlag funktionieren? Wir klären die Voraussetzungen und evaluieren unterstützende Vorgaben und Anreize. Wir fördern eine pragmatische Diskussion darüber, welche Maßnahmen im Innenstadtbereich notwendig sind, zum Beispiel Zufahrtsregelungen. Dabei nützen wir die Erfahrungen aus Pilotprojekten (LogPoint, Paketboxen, HUBERT etc).
  • Freiwillige Kooperationsplattformen prüfen und evaluieren.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen für White-Label-Logistikkonzepte prüfen und ihre Umsetzbarkeit bewerten.
  • Handlungsoptionen für regionale Vertriebs- und Transportkooperationen prüfen.
  • Geschäftsmodelle entwickeln für GVZ, Konsolidierungszentren und Midi-Hubs. Basis soll die kooperative Nutzung durch die verschiedenen Dienstleister sein.
  • Bau, Betreibersuche, Businessplanerstellung und Betrieb von GVZ, Konsolidierungszentren, Midi-Hubs. Zum Beispiel in Form von PPP-Modellen (gegebenenfalls gemeinsam mit Entwicklern von Logistikimmobilien).

Triple-A: AB | Impact: 8 | Lead:

Darum geht es

Wir entwickeln integrierte Plattformen für Logistikservices. Gleichzeitig schaffen wir Anreize und Steuerungssysteme für Logistics as a Service (LaaS) und Mobility as a Service (MaaS). Ein Beispiel dafür ist die konsolidierte Anlieferung bei Einkaufszentren. Wir schaffen Plattformen für kooperative Logistikdienstleister (LDL), um die Last Mile zu optimieren. Dafür nutzen wir beispielsweise: Verwaltung von Sendungsdaten, Optimierungs-Algorithmik für Sendungsabwicklung, Tourenplanung, Ticketing bzw. Zuweisung zu Hubs/LDL, Zeitfenster mit eventuell dynamischer Preisbildung etc.

Aktionen

  • Kooperations- und Förderkonzept gemeinsam erarbeiten mit Logistikverantwortlichen.
  • „Sondierungsstudie LaaS“ beauftragen, um existierende LaaS-Anwendungen zu evaluieren. Der Inhalt kann in Anlehnung an die NÖ-MaaS Studie entwickelt werden, um deren Erkenntnisse zu nutzen. LaaS soll als digitale Grundlage für ein GVZ/Hub betrachtet werden. Dabei müssen wir die Marktentwicklungen beobachten und auf eine „Fast Follower“-Rolle fokussieren. Die Wirksamkeit von LaaS-Konzepten evaluieren wir in Bezug auf Verkehr und Umwelt. Wir definieren das gewünschte Verhalten und die rechtliche Umsetzung, zum Beispiel die Regelung für die Bereitstellung der Auslastungsdaten. Wir entwickeln technische Instrumente, um den Grad der Konsolidierung zu überprüfen (zum Beispiel Ladefaktoren).
  • Pilotregionen ausschreiben zur technischen Umsetzung und, wenn notwendig, zur Anpassung des Rechtsrahmens.

Triple-A: AB | Impact: 8 | Lead: Wien

Darum geht es

Wir fördern Kooperation und Sharing. Dafür entwickeln wir bestehende Konzepte weiter und schaffen Anreize und Steuerungssysteme im Handel. Ein Beispiel ist die Mehrfachnutzung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben.

Aktionen

  • Projekte promoten, die bereits mit Sharing-Ansätzen arbeiten. Zum Beispiel Grätzlfahrrad, Pilotprojekte etc. kurzfristig mittelfristig
  • Grätzlfahrräder und Transportleihräder: Systeme verbessern und weiterführen.
  • Neue Pilotprojekte suchen und eventuell ein Förderprojekt initiieren. Zum Beispiel Einkaufsstraße/EKZ, Werkverkehr mit E-Fahrzeugen, „Handwerkertaxi“ für den Sanitärgroßhandel etc.
  • Pilotprojekt mit den KEP-Diensten initiieren, damit Flächen kooperativ genutzt werden. Zum Beispiel als Nachfolge-/Umsetzungsphase des Pilotprojekts zu „Midi-Hubs“.

Triple-A: C | Impact: 7 | Lead: NÖ, Wien

Darum geht es

Wir schaffen die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Güterkonsolidierung, zum Beispiel in Abhängigkeit der Fahrzeugauslastung und Infrastruktur-Nutzung. Wir setzen Maßnahmen zur Nutzung von White-Label-Hubs, Sharing-Modellen etc.

Aktionen

  • Konzept erstellen über Vorgaben und Anreize für die Güterkonsolidierung im dicht verbauten Bereich.
  • Konzept erstellen über Vorgaben und Anreize für die Güterkonsolidierung im dicht verbauten Bereich.