Effiziente Lösungen für die Paketzustellung entwickeln und umsetzen

Schwerpunkte: Last Mile / Boxen / Parkgaragen

Maßnahmen und Aktionen (für Details anklicken)

Triple-A: A | Impact: 10 | Lead: WKW

Darum geht es

Wir wollen ergebnislose erste Zustellversuche vermeiden. Zum Beispiel durch Angabe einer alternativen Zustelladresse. Kunden sollen künftig bei der Bestellung Alternativen für den Empfang definieren können (Änderung Adresse, Paketboxen etc.).

Aktionen

  • Neutrale Paketboxen: Bewusstsein schaffen bei Immobilieneigentümern und Sendungsempfängern. Studienergebnisse des Projekts „Evaluierung Paketboxen“ kommunizieren.
  • Welche aktuellen Angebote in der Zustellung gibt es? Wir prüfen Art und Umfang bei Bestellplattformen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Plattformen alternative Zustelladressen zulassen und die Wahl des Zustelldienstes anbieten. Um alternative Zustellmöglichkeiten zu promoten, führen wir Marketingaktionen mit KEP-Dienstleistern durch.
  • Durch die Lieferung an einen Hub oder eine Paketbox wollen wir die Kosteneffizienz steigern und Zustellversuche verringern. Dafür müssen wir die Rahmenbedingungen für Geschäftsmodelle klären anhand der Pilotprojekte HUBERT, LogPoint, Paketboxen etc.
  • Gespräche mit der Sparte Handel über Info-Maßnahmen für Online-Händler.
  • Kunden-Bewusstsein schärfen hinsichtlich einer ökologischen E-Commerce-Bestellung (Retouren vermeiden, sparsame Bestellungen, Gütesiegel etc.)
  • Wiederauflage der KEP-Studie: Schwerpunkt auf die Bewusstseinsbildung, dass Erst-Zustellquoten gesteigert werden müssen.

Triple-A: B | Impact: 8 | Lead: NÖ, WKW

Darum geht es

Besseres und günstigeres Angebot für Pendler schaffen: Parkgaragen, Parkflächen mit U-Bahn-Anbindung und ÖPNV-Stationen (Öffentlicher Personennahverkehr) sollen verstärkt als Abholknoten genutzt werden. Sowohl für Pakete als auch für Lebensmittel-Lieferungen, Getränkekisten etc.

Aktionen

  • Verträge abschließen zwischen Garagenbetreibern sowie ÖBB (P&R) und Boxenbetreibern.
  • Paketboxen umsetzen als Zustell-Alternative bei P&R-Anlagen, Parkgaragen, Parkflächen, zentralen Punkten im Siedlungsraum und an ÖPNV-Stationen.

Triple-A: A | Impact: 8,5 | Lead: Wien

Darum geht es

Wir müssen die logistischen Infrastrukturen im bebauten Gebiet sichern. Zum Beispiel Lademöglichkeiten errichten, Ladehöfe und Ladezonen schaffen. Dafür prüfen wir die rechtlichen und fördertechnischen Instrumente.

Aktionen

  • Grundlagen entwickeln für die Erhebung des Ladezonenbedarfs in Wien, unabhängig von Gewerbebetrieben.
  • Prüfung und rechtliche Umsetzung von Aktionsladezonen.
  • Anforderungen definieren und Logistik in städtebauliche Verfahren integrieren. Dafür braucht es einen Kriterienkatalog, zum Beispiel für Ladezonen, Micro-Hubs, Zufahrtskonzept, Ladehöfe.
  • Einen Leitfaden entwickeln und prüfen, wie weit man ihn auf Niederösterreich übertragen kann.
  • Prüfung, Finanzierung und Errichtung der „Ladezonen NEU“ (= Aktionsladezone) – unabhängig vom Gewerbebetrieb.

Triple-A: A | Impact: 8,5 | Lead: Wien

Darum geht es

Wir wollen „Grätzlboxen“ schaffen, das sind Micro-Hubs mit Zusatzfunktionen. Parallel dazu forcieren wir Boxen-/Logistikräume in Neubauten und Bestandsimmobilien, bevorzugt im Erdgeschoß. Dafür prüfen wir die rechtlichen und fördertechnischen Instrumente.

Aktionen

  • Rechtliche Rahmenbedingungen klären über das Pilotprojekt „Evaluierung Paketboxen“. Zum Beispiel: erforderliche Änderungen der Bauordnungen Wien und Niederösterreich, Postmarktgesetz, Rolle der RTR – Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH.
  • Wir stimmen unsere Konzepte mit Wohnbauträgern und Partnern aus der Privatwirtschaft ab. Dabei unterstützen wir gemeinsame Versuche auf freiwilliger Basis.
  • Erforderliche rechtliche Rahmenbedingungen umsetzen.
  • Implementierung starten mit Paketboxen in Stadt-Wien-eigenen/-nahen Gebäuden. Im geförderten Wohnbau und bei Bürostandorten könnten Best-Practice-Lösungen umgesetzt werden (Prüfung Wohnungsgenossenschaftsgesetz).

Triple-A: B | Impact: 7 | Lead: WKW

Darum geht es

Viele Leerstandsflächen, besonders jene in Erdgeschoßen, könnten logistisch genutzt werden. Wir müssen dafür die Rahmenbedingungen verbessern – zum Beispiel durch Förderungen, Anreize zur Nutzung für Micro-Hubs, Paketboxen, White-Label-Lösungen etc. Dafür benötigt es vorab die Ergebnisse der Studie zur Hub-Struktur.

Aktionen

  • Wir definieren logistische Nutzungsoptionen von Leerstandsflächen in Innenstädten (Einkaufsstraßen). Dabei müssen auch die Anforderungen an die Erreichbarkeit festgelegt werden und gegebenenfalls die Definition juristischer Prozesse und Werkzeuge. Den Fokus legen wir dabei auch auf die Stärkung regionaler Produkte, Synergien zwischen Gastronomie/ Handel/Büchereien/etc., Innovationen wie 3D-Druck sowie Synergien zwischen B2C- und B2B-Lösungen. Nicht auf „Dark Stores“.
  • WKW wird mit den intern zuständigen Stellen Marketingmaßnahmen umsetzen, um Akteure auf die Möglichkeiten der Nutzung freier Lokale als (Micro-)Hubs hinzuweisen.
  • Studienergebnisse beim NÖ-Gemeindebund und beim Städtebund präsentieren, damit Aktionen auch in Niederösterreich umgesetzt werden können.