Praxiseinblicke in das L2030+ Pilotprojekt „Emissionsfreie Zustellung im Bezirk Mödling“

Am 7. April 2021 fand ein L2030+ Webinar zum Pilotprojekt „Emissionsfreie Zustellung im Bezirk Mödling“ statt.

Martin Punzet, Geschäftsführer der NME GmbH, stellte den Unternehmen im Bezirk Mödling das L2030+ Pilotprojekt „GREEN TO HOME“ vor, welches vom Standort Perchtoldsdorf aus im gesamten Bezirk ausgerollt werden soll.

Den Mitschnitt des Webinars können Sie hier nachschauen:

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Im Webinar wurden darüber hinaus das Projekt Nachhaltige Logistik 2030+ durch Dr. Christian Moser, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich, und der Wiener KEP-Branchenreport 2020 durch Mag. Patrick Hartweg, Leiter der Verkehrspolitik der Wirtschaftskammer Niederösterreich, vorgestellt.

Die Präsentation zum KEP-Branchenreport können Sie hier downloaden:

Was ist GREEN TO HOME?

GREEN TO HOME („GTH“) ist eine Dienstleistung / Plattform, die sich der Zustellung von Paketen sowie auch der Abholung von Retoursendungen auf der letzten Meile annimmt. Die Kunden sind Privathaushalte, die online Waren bestellt haben und sich die Zustellung (und Abholung) auf einem ökologisch einwandfreien Weg absichern wollen. Seit Ende 2020 können Kunden, zunächst im Bezirk Mödling, diesen Service nutzen (www.greentohome.at). Die Zustellung bei GTH erfolgt durch den Einsatz rein elektrischer Zustellfahrzeuge (oder Lastenfahrräder) CO2 frei, geräuschlos und lärmreduziert.

Durch die Bündelung der Pakete in verschiedenen Mini Hubs außerhalb der Wohngebiete wird das Verkehrsaufkommen generell reduziert. Auf der Plattform können sich Zusteller und sonstige (Klein-)Transportunternehmen, die das Kriterium „rein elektrische Zustellung“ gewährleisten, registrieren und teilnehmen. Damit soll ein effizienter Marktplatz für die kollektive Nutzung von Laderaum und Gütern entstehen.

Wie funktioniert GREEN TO HOME für regionale UnternehmerInnen?

Regional online einkaufen und damit die lokale Wertschöpfung stärken. Um regionale Händler, Dienstleister und Betriebe beim Vertrieb über das Internet zu unterstützen, können UnternehmerInnen ihre Produkte und Dienstleistungen auf einem eigenen Online-Marktplatz präsentieren und verkaufen. Dort bestellte Waren werden exklusiv mit dem Service von GTH direkt mit und beim Händler abgewickelt und zugestellt.

In Kombination aus GREEN TO HOME und dem online Marktplatz für UnternehmerInnen entsteht damit eine vernetzte, nachhaltige und wertschöpfungsorientierte moderne City Logistik.

In den Medien: Lösungen für das steigende Paketaufkommen in Wien

ORF.at und derStandard.at berichten über das steigende Paketaufkommen in Wien und mögliche Lösungsansätze aus dem Projekt Nachhaltige Logistik 2030+. In den Artikeln nehmen Digitalisierung und Paketboxen eine zentrale Rolle ein:

„Davor Sertic, Spartenobmann im Bereich Transport und Verkehr in der Wiener Wirtschaftskammer, forderte deshalb die verpflichtende Errichtung von Paketboxen in Neubauten. Man sei mit der Stadt darüber im Gespräch. Ziel sei jedenfalls, dies in der Bauordnung zu verankern. Im Rahmen des Projekts „Logistik 2030+“ will die Kammer außerdem mehr Leerstandsflächen in der Innenstadt als Logistik-Hubs nutzen, um von dort die Ware auf der „letzen Meile“ effizienter zum Endkunden zu bringen. Darüber hinaus sollen auch Park-and-Ride-Anlagen und Umsteigeknoten mit Abholboxen bestückt werden.“

Lesen Sie hier die gesamten Artikel:

VERKEHR: KEP-Branchenreport zeigt erfreuliche Mengenentwicklung

Die internationale Wochenzeitung VERKEHR berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über den jüngst präsentierten KEP-Branchenreport 2020 und seinen Bezug zum Aktionsplan Logistik 2030+:

„Für Andrea Faast (verantwortlich für Standort- und Infrastrukturpolitik bei der Wirtschaftskammer Wien), die das Projekt geleitet hat, ist der Branchenreport ein weiterer erfolgreicher Beitrag zur Umsetzung des Aktionsplans „Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich – Wien“. Faast: „Dank der Kooperation der KEP-Unternehmen konnten alle Daten und Informationen gesammelt werden. Dieser fundierte Brancheneinblick ist auch eine strategische Entscheidungsgrundlage, beispielsweise für Pilotprojekte zum Roll-out von Paketboxen.““

Gesamten Artikel lesen (zum Vergrößern anklicken) oder herunterladen:

VERKEHR: L2030+ Pilotpojekt GÜMORE bringt more

Die internationale Wochenzeitung VERKEHR berichtet online über das Logistik 2030+ Pilotprojekt GÜMORE zur Modellierung des Güterverkehrs in der Ostregion. Im ausführlichen Artikel wird auch auf den Beitrag des Projekts zu den Zielen von Logistik 2030+ eingegangen:

„Das im Projekt entwickelte ­Modell kann auch im internationalen Vergleich als innovatives ­Referenzbeispiel angeführt werden, weil es Güterverkehrsströme vergleichsweise detailliert abbildet. Da die Verfügbarkeit von beobachteten (Real-)Daten im Güterverkehr sehr begrenzt ist, gibt es weltweit sehr wenige vergleichbare Projekte. Die Ergebnisse des Projekts ­sollen auch einen Beitrag zur Umsetzung des Aktionsplans „Nachhaltige Logistik 2030+ ­Niederösterreich-Wien“ leisten. GÜMORE gehört hier zu einer Reihe an ­Pilotprojekten, dessen Umsetzung besonders im Fokus steht. Aktuell wird vom Projektkonsortium eine Trendprognose für 2030 entwickelt. Mit den zu erwartenden Wachstumsraten von Bevölkerung, ­Beschäftigung sowie den Änderungen in der Infrastruktur und bei Logistikketten können ­Güterverkehrsströme prognos­tiziert werden. Darauf aufbauend können mit dem Modell Szenarien berechnet werden, die einen Einblick geben sollen, in welchem Maße Infrastruk­turinvestitionen und verkehrspolitische Maßnahmen das Verkehrssystem beeinflussen, um dieses effizienter und zuver­lässiger gestalten zu können.“

Zum gesamten Artikel: GÜMORE bringt more

Niederösterreichische Wirtschaft: VCÖ Mobilitätspreis und E-Mobilitätscenter

Die aktuelle Ausgabe von „Niederösterreichische Wirtschaft“, der Zeitung der Wirtschaftskammer Niederösterreich, berichtet gleich doppelt über Aktivitäten aus dem Projekt Nachhaltige Logistik 2030+.

Der erste Artikel widmet sich der Auszeichnung mit dem VCÖ Mobilitätspreis Niederösterreich. Für Patrick Hartweg, Leiter Verkehrspolitik WKNÖ, unterstreicht der Preis das Anliegen, „die Zukunft unseres gemeinsamen Wirtschaftsraumes nachhaltig und lebenswert zu gestalten“. Und WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser sieht „das Engagement der NÖ Unternehmerschaft, wirtschaftlichen Erfolg und ökologische Nachhaltigkeit unter einen Hut zu bringen“ gewürdigt. (Bild zum Vergrößern anklicken)

Der zweite Artikel berichtet über die E-Mobilitätscenter Veranstaltung der Wirtschaftskammer NÖ. Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche konnten Unternehmerinnen und Unternehmer hier verschiedenste E-Fahrzeuge vor Ort testen. (Bild zum Vergrößern anklicken)

VERKEHR: Initiative „Nachhaltige Logistik 2030+“ in der Umsetzung

Die internationale Wochenzeitung VERKEHR berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über den Start der Umsetzung des Aktionsplans Logistik 2030+:

43% der Aktionen wurden bereits gestartet oder befinden sich zumindest unmittelbar in Vorbereitung, wie ein erstes Ergebnis des internen Monitorings zeigt. Parallel dazu werden aktuell zehn Pilotprojekte begleitet und beobachtet. Auf die Erkenntnisse ausgewählter Pilotprojekte – zu den Themen Paketboxen und Ladezonen – wird daher im Artikel ausführlicher eingegangen.

„Unser Aktionsplan stellt einen Startpunkt dar, um die Themen gemeinsam umzusetzen – eine regelmäßige Evaluierung ist natürlich vorgesehen, und dort, wo es notwendig ist, werden wir noch weiter in die Tiefe gehen. Der Wirtschaftskammer Wien geht es vor allem darum, die Unternehmen von Beginn an entsprechend einzubinden, daher sind auch weiterhin Pilotprojekte, die einen Beitrag leisten, herzlich willkommen“, bestätigt Andrea Faast, die Verantwortliche für Standort- und Infrastrukturpolitik.

Hier können Sie den gesamten Artikel herunterladen oder direkt lesen:

ÖGZ: Immer neu denken – Logistik 2030+ beim 4. Wiener Logistik Tag

Die Österreichische Gemeinde-Zeitung, das Magazin des Österreichischen Städtebundes, berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über den „4. Wiener Logistik Tag + Smart Urban Logistics Day“, bei dem auch das Projekt „Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich-Wien“ hervorgehoben wurde.

Hier können Sie den ganzen Artikel herunterladen oder direkt lesen:

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Wiener Wirtschaft: Logistik der Zukunft für Wien und Niederösterreich

Die Wiener Wirtschaft, die Zeitung der Wirtschaftskammer Wien, berichtet diese Woche als Thema der Woche über das Projekt „Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich-Wien“.

Darin kommen auch Wirtschaftskammer Wien Präsident Walter Ruck und Wiens Vizebürgermeisterin Birgit Hebein zu Wort. Ruck freut es besonders, „dass wir gemeinsam mit der Politik so viele Maßnahmen und Aktionen zur Verbesserung der Logistik in unserer Region erarbeiten konnten“.

Auch Hebein hebt die Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft im Projekt hervor: „Mit Logistik 2030+ legen wir eine Strategie für ein zukunftsfähiges Logistiksystem vor. Ziel ist es, die negativen Auswirkungen des Güterverkehrs auf Mensch und Umwelt zu reduzieren und zugleich die Versorgung der Bevölkerung auf hohem Niveau zu gewährleisten. Dies kann nur gemeinsam gelingen.“

Hier können Sie den ganzen Artikel herunterladen oder direkt lesen:

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VERKEHR Roundtable: „Derart vielschichtige Problemlösungen sind nur mit den Betroffenen zu lösen“

Anlässlich der Präsentation des Logistik 2030+ Aktionsplans hat die internationale Wochenzeitung VERKEHR zum Roundtable zum Projekt „Nachhaltige Logistik 2030+“ geladen.

Im ausführlichen Gespräch erörterten Projektträger und Stakeholder des Projektes die mit dem Projekt verbundenen Herausforderungen, den Prozess – insbesondere in Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft sowie die breite Stakeholdereinbindung – und die Chancen von Logistik 2030+. Außerdem wurde ein Blick auf Maßnahmen des Logistik 2030+ Aktionsplans, bereits initiierte Pilotprojekte und in die Umsetzungszukunft geworfen.

Hier können Sie den 8-seitigen Artikel herunterladen oder direkt lesen:

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Schrampf: „Logistik 2030+ hat in ganz Europa ein Alleinstellungsmerkmal“

Auf das Projekt Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich-Wien wird auch in einem aktuellen Interview mit Jürgen Schrampf und Martin Schmid von Logistik 2030+ Projektpartner ECONSULT in der Zeitung Verkehr eingegangen:

Verkehr: Sie sind auch im Projekt „Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich-Wien“ als Projektpartner involviert, das heuer im Herbst beendet wird. Wie sind Ihre diesbezüglichen Erfahrungen?

Schrampf: Bemerkenswert ist, dass „Logistik 2030+“ der umfassendste Stakeholder-Prozess im Bereich nachhaltige Logistik ist, der bislang in Österreich durchgeführt wurde. Initiiert wurde dieser kooperative Ansatz von den Projektträgern Land Wien und Niederösterreich und den Wirtschaftskammern Wien und Niederösterreich. Hier wurden gemeinsam mit Wirtschafts- und Branchenvertretern (in Summe waren bisher rund 300 Personen involviert) eine Reihe von Workshops, Stakeholder-Befragungen und Online-Feedbacks durchgeführt. Jetzt sind sämtliche Informationen zusammengetragen und alle Meinungen eingeholt worden. Wir bereiten nun die letzten internene Diskussionsrunden vor, um daraus einen mit allen Stakeholdern abgestimmten Aktionsplan zu entwickeln. Dieser wirddann voraussichtlich heuer im Herbst präsentiert. Vermutlich werden einige Themen darüber hinaus noch weiter zu diskutieren sein und auch als Input für politische Abstimmungsprozesse dienen.

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Färber-Venz: „Nur gemeinsam sind wir stark!“

Auf das Projekt Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich-Wien wird auch in einem aktuellen Interview mit Beate Färber-Venz in der Zeitung Verkehr eingegangen:

Verkehr: Wie sind Ihre Erfahrungen mit „Logistik 2030+“, dem Gemeinschaftsprojekt von Wien und Niederösterreich?

Färber-Venz: Die Vernetzung zwischen Wien und Niederösterreich ist sehr wichtig und gut angelaufen. Die ersten Projekte sind bereits am Start. Im Herbst werden die Ergebnisse auf dem Tisch liegen, aber ich hoffe, dass die Kooperation fortgesetzt wird, weil gerade diese beiden Regionen in Zukunft noch mehr zusammenarbeiten werden müssen. Ich finde es extrem wichtig, dass sich die vier Projektpartner (die Stadt Wien, das Land Niederösterreich und die jeweiligen Wirtschaftskammern) zusammensetzen und nach gemeinsamen Verkehrslösungen suchen bzw. diese entwickeln. „Logistik 2030+“ war ein ganz wichtiger Startschuss für zukünftige gemeinsame und abgestimmte Verkehrskonzepte.

Zum Lesen des gesamten Interviews die Grafik zum Vergrößern anklicken bzw. online auf der Verkehr-Website lesen oder hier das PDF herunterladen):

Die Presse: Mehr Transport und weniger Konflikte

Ein aktueller Beitrag zu Logistik 2030+ aus der Tageszeitung Die Presse (Grafik zum Vergrößern anklicken bzw. unterhalb die Textversion lesen):

Die PRESSE 15.8.2018

Mehr Transport und weniger Konflikte

Logistik 2030+. Die Bevölkerung im Wiener Raum wächst. Und damit auch der Bedarf an Gütertransport. Ein interdisziplinäres Projekt soll helfen, die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern.

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