
Rund 150 Millionen Pakete wurden 2025 in der Bundeshauptstadt zugestellt.
Der neue KEP-Branchenreport der Wirtschaftskammer Wien zeigt, wie stark Kurier-, Express- und Paketdienste inzwischen die Versorgung der Stadt prägen und welche Herausforderungen damit für die urbane Logistik und die letzte Meile verbunden sind.
2025 wurden pro Wiener Haushalt durchschnittlich rund 130 Pakete zugestellt – knapp elf Sendungen pro Monat. Gleichzeitig stieg der Anteil privater Sendungen von 53 Prozent im Jahr 2014 auf 85 Prozent im Jahr 2025.
„Die KEP-Branche ist längst weit mehr als ein Begleiter des Onlinehandels. Sie ist ein wesentlicher Teil der Versorgungsinfrastruktur unserer Stadt, und zwar für Haushalte ebenso wie für Handel, Gewerbe und Dienstleistungsbetriebe“, sagt Christian Holzhauser, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Wien.
Die letzte Meile braucht passende Lösungen und Infrastruktur
Mit weiter steigenden Paketmengen wachsen auch die Anforderungen an eine leistungsfähige und nachhaltige Zustelllogistik. Logistikflächen, Lade- und Haltezonen, Paketboxen, Ladeinfrastruktur und Zustellkapazitäten müssen mit der Entwicklung Schritt halten.
Eine wichtige Rolle spielen dabei auch Out-of-Home-Lösungen wie Paketboxen und Paketshops. Sie ermöglichen es, Zustellungen zu bündeln, Fehlzustellungen zu reduzieren und damit Verkehr und Umwelt zu entlasten.
Hier steht der KEP-Branchenreport zum Download zur Verfügung: KEP – Branchenreport 2026 Wien
Cluster Last Mile (R)Evolution von Logistik 2030+
Die Strategische Agenda von Logistik 2030+ beschäftigt sich damit, mit Lösungen für die Warenzustellung auf der Letzten Meile zu entwickeln und umzusetzen. Information und die aktuellen Kooperationsprojekte dazu finden Sie hier: https://www.logistik2030.at/strategische-agenda/cluster-last-mile-revolution/