7. Stakeholder-Board Meeting im Zeichen der Nachhaltigkeit

Bereits zum 7. Mal tagte das Logistik 2030+ Stakeholder Board mit VertreterInnen von Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und der Wissenschaft. Die Expertinnen und Experten begleiten von Beginn an das Projekt „Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich-Wien“ und stehen dem Projektteam als Sparring-Partner zur Verfügung.

Viele der Organisationen sind auch aktiv in Pilotprojekten involviert und teilen ihre Erfahrungen aus der Praxis. Dr. Christian Moser (Vizepräsident Wirtschaftskammer Niederösterreich) und Mag. Davor Sertic (Spartenobmann Transport & Verkehr Wien) eröffneten als Vertreter des Logistik 2030+ Projektbeirats das Stakeholder Board.

Nach einem kurzen Statusupdate wurde gemeinsam mit den Projektträgern ein Blick auf die 35 Maßnahmen und die begleitenden Pilotprojekte besprochen.
Anschließend wurden drei Pilotprojekte vorgestellt – ERIVE (vormals Green to home), Green Pack und Paketboxen NÖ.

ERIVE, beschäftigt sich mit der Zukunft des emissionsfreien Transports, vorrangig im städtischen Verkehr. Bei GreenPack handelt es sich um ein Projekt der österreichischen Post gemeinsam mit der FH Oberösterreich für wiederverwendbare Verpackungen im Online-Handel. Und die Paketboxen in Niederösterreich beschäftigen sich mit der Nutzung betreiberunabhängiger Boxen im ländlichen Raum.

Abschließend wurden im Logistik 2030+ Stakeholder Forum aktuelle Aktivitäten und Herausforderungen in der Branche geteilt. Im Zuge der Diskussion war das Thema der Nachhaltigkeit und vor allem dessen Dringlichkeit in Bezug auf die Klimakrise sehr präsent. Alle Organisationen haben bereits erste Ansätze und konkrete Schritte, wie sie zum Klimaschutz beitragen können – sei es durch die Beteiligung oder Durchführung von Pilotprojekten oder innerbetriebliche Prozessoptimierungen.

Nach dem formalen Teil gab es im Rahmen eines kleinen Sommerfests für alle TeilnehmerInnen die Möglichkeit Ideen für neue Pilotprojekte auszutauschen.

eMOKON: Die e-Mobility Fachkonferenz (13. – 14.09.2023)

Einladung zur größten nationalen B2B E-Mobility Fachkonferenz am ÖAMTC Gelände in Teesdorf, von 13.09. bis 14.09.2023.

Zum 4. Mal findet die eMOKON e-Mobility Fachkonferenz, inklusive Testfahren, in Österreich statt. Am 13. & 14. September erwarten sie wieder spannende und umsetzungsorientierte Vorträge und Diskussionen, 400m2 eMobility Fachausstellung mit den aktuellsten Produkten und Lösungen im Bereich Laden, Energiemanagement und Beratung, sowie das Neueste an ePKW’s mit einem kompetenten N1 eNutzfahrzeugbereich.

Alle Fahrzeuge können, wie jedes Jahr, über eine 1,4 km lange Teststrecke ausgiebig getestet werden.

Die Teilnahme an der Fachkonferenz ist kostenfrei, jedoch ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier: Programmübersicht

UECC Konferenz der europäischen Industrie- & Handelskammern, am 29.09.2023

Am Freitag, 29.09.2023 findet die Konferenz der europäischen Industrie- und Handelskammern in der Wirtschaftskammer Wien statt. Es wird um Wege zu einer nachhaltigen urbanen Logistik gehen mit verschiedenen Impulsvorträgen inkl. anschließender Diskussionsrunden.

Programm:

  • 09:30 Uhr, Willkommensgruß & Vorstellung der Resolution der UECC
    Mag. Davor Sertic, Präsident der UECC
  • 09:45 Uhr, Nachhaltige Citylogistik – Rahmenvorgaben der EU
    Karolin Braunsberger-Reinhold MdEP
  • 10:05, Umsetzung von nachhaltiger Urbaner Logistik durch Planungsinstrumente und Beteiligung der öffentlichen Hand
    DI Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien
  • 10:20, The Good, The Bad, The Ugly – Citylogistik aus drei Perspektiven
    Prof. Georg Hauger, TU Wien
  • 11:00 Uhr, Möglichkeiten und Herausforderungen urbaner Logistikkonzepte
    Prof. Dr.-Ing. Benjamin Bierwirth, Universität Frankfurt
  • 11:30 Uhr, Die Herausforderungen in der Konsolidierung von Paketzustellungen
    Mag. Michael Punzet, ERIVE GmbH
  • 12 Uhr, Diskussion und Publikumsfragen

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Wiener Elektrotage, von 13. bis 17. September 2023

Die Wiener Elektro Tage am Wiener Rathausplatz bieten von 13.–17. September 2023 einen einzigartigen Überblick über die aktuellen E-Auto und Zweirad-Neuheiten inkl. Probefahrten, innovative Energielösungen, Förderungen u. v. m. 

Bei freiem Eintritt erwartet Sie ein außergewöhnlicher Mix aus Präsentationen, Beratung, Lifestyle, Kulinarik und Top-Unterhaltung mit Stargästen wie LEMO, DELADAP und Anna Buchegger.

Veranstalter: Porsche Media & Creative GmbH
Ort: Wien, Rathausplatz
Termin: Mittwoch, 13. bis Samstag, 16. September 2023
11:00-21:00 Uhr, Sonntag, 17. September 2023
11:00-15:00 Uhr

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr mit rund 110.000 Besucher*innen wird der Wiener Rathausplatz von 13. bis 17. September 2023 wieder das „Herz der mobilen Zukunft“! Willkommen bei den 2. Wiener Elektro Tagen!

UECC Webinar Citylogistik am 23.06.2023

Die Union Europäischer Industrie- und Handelskammern (UECC) befasst sich seit längerer Zeit mit aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Logistik in Städten.

Das neue Logistikkonzept der Stadt Frankfurt am Main ist unter intensiver Beteiligung von Unternehmen aus der Logistikbranche entstanden. Beim UECC Webseminar am 23.06.2023 um 10:00 Uhr gibt es einen Einblick in die Entstehung des Logistikkonzepts. Erfahren Sie, welche etablierten und welche eher ungewöhnlichen Maßnahmen in der Stadt Frankfurt am Main in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen.

Programm:

  • 10:00 – 10:05 Uhr     Begrüßung und Einleitung
    Thomas Braun, Referent Standortpolitik, IHK Frankfurt am Main
  • 10:05 – 10:35 Uhr     Vortrag „Logistikkonzept Frankfurt am Main“
    Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences
  • 10:35 – 11:00 Uhr     Diskussion und Publikumsfragen

Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung unter folgendem Link möglich:

Weitere Informationen: UECC Webinar Citylogistik

Paketzustellung L2030+: Rückblick auf das Webinar

Im Rahmen des Projekts „Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich Wien“ wurden am 11. Mai die halbjährlichen Evaluierungsergebnisse der (großteils) betreiberunabhängigen Paketboxen in Niederösterreich und Wien im Zuge eines Webinars vorgestellt.

Welche Maßnahmen wurden bisher gesetzt? Wie wirksam sind diese bisher? Was ist weiter geplant, um die nach wie vor steigende Menge an Paketen rasch, effizient und möglichst nachhaltig zuzustellen?

DI Gerald Gregori präsentierte die aktuellen Ergebnisse, die unter anderem ein deutliches Wachstum in Richtung offener Boxensysteme zeigen.

In Wien sind 8 der 10 aktiven Boxenbetreiber „White Label“ Anbieter, die im letzten Jahr ihre Standortanzahl mehrheitlich erhöht haben.

Darüber hinaus stellte Marc Sarmiento, Leitung Forschung & Innovation, Österreichische Post AG, das neue Pilotprojekt der Post zu „Wiederverwendbaren Verpackungen im Handel“ vor, die ab Juli 2023 am Markt verfügbar sein werden.

Die Unterlagen zur Onlineveranstaltung können Sie hier herunterladen:

Webseminar: Paketzustellung L2030+ (am 11.05.2023)

Einladung zur Onlineveranstaltung „Paketzustellung L2030+“ am Donnerstag, 11. Mai 2023, 12:00 – 13:00 Uhr:


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie zur Online-Informationsveranstaltung im Rahmen des Programms „Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich – Wien“ einzuladen, bei der die „Last Mile“ in der Paketzustellung im Mittelpunkt steht:

Welche Maßnahmen wurden bisher gesetzt? Wie haben sich die Paketboxen entwickelt und welche neuen Ideen werden ausgerollt?

Dazu stellt die Post die Einführung von wiederverwendbaren Verpackungen im Handel vor, die es ab Sommer 2023 geben wird.

Programm:

  • Begrüßung
    DI Andrea Faast, Leiterin Standort- u. Infrastrukturpolitik, WKW
  • Informationen zur „Boxenevaluierung“, Vorstellung der aktuellen Evaluierungsergebnisse aus Niederösterreich und Wien
    DI Gerald Gregori, Unternehmensberater
  • Wiederverwendbare Verpackungen im Handel
    Marc Sarmiento, Leitung Forschung & Innovation, Österr. Post AG

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.


Nachhaltige Logistik für den Donauraum

Die aktuelle Ausgabe der Wirtschaftsnachrichten (1-2 2023) berichtet über die enorme Herausforderung für die Logistik im Donauraum, bei deutlichem Anstieg des Individualverkehrs sowie der Einwohner*innenzahl bis 2030. Das Kooperationsprojekt „Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich-Wien“ beschäftigt sich intensiv mit potentiellen Lösungsmaßnahmen und -aktionen, wie auch die beiden Beiräte Beate Färber-Venz und Davor Sertic beschreiben. Der Artikel gibt Einblicke in den aktuellen Status des Gesamt-Projektes und beleuchtet Highlights aus den Pilotprojekten 2022.

Hier können Sie den gesamten Artikel lesen (Bild zum Vergrößern anklicken bzw. PDF herunterladen):

Wirtschaftskammer und Wien Energie testen neues E-Ladestellen-Konzept für Betriebe

Elektrotankstellen bei Ladezonen sollen Betrieben ohne eigene Parkplätze den Umstieg auf E-Mobilität erleichtern

WKW-Präsident Walter Ruck und Wien Energie-Geschäftsführer Michael Strebl (Foto (c) Florian Wieser)

Elektromobilität ist ein Schlüssel für die Verkehrswende. Um auch Betrieben, die selbst über keine Parkplätze verfügen, eine passende Ladeinfrastruktur zur Verfügung zu stellen, starten die Wirtschaftskammer Wien und Wien Energie ein Pilotprojekt. An drei Standorten in Wien werden öffentliche E-Ladestellen bei sogenannten „Ladezonen“ errichtet. In diesen gilt grundsätzlich Halte- und Parkverbot, außer für das Be- und Entladen von Fahrzeugen – zum Beispiel bei der Zustellung von Waren. Viele dieser Zonen befinden sich vor kleinen und mittleren Betrieben im Stadtgebiet. Im Rahmen des Pilotprojekts können diese Betriebe in den Ladezonen vor ihren Standorten während der Ladetätigkeiten direkt ihr Elektrofahrzeug mit Ökostrom tanken.

„Wir wollen kleinen und mittleren Unternehmen den Umstieg auf Elektromobilität erleichtern. Der Ansatz, der hier erprobt wird, ist vielversprechend: Die Unternehmen können direkt dort laden, wo sie ihr Fahrzeug benötigen. So gelingt uns die Verkehrswende und damit die Klimaneutralität 2040!“, ist Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke überzeugt.

Ladeinfrastruktur als Schlüssel für den Umstieg
Die Nähe zur verfügbaren Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Faktor beim Umstieg auf Elektromobilität. Größere Betriebe mit eigenen Parkplätzen können ihren Standort mit den entsprechenden Stromtankstellen ausrüsten. Kleinere Unternehmen im dichten Stadtgebiet fehlt diese Option oftmals.

„Vor allem im innerstädtischen Bereich und im stark verbauten Gebiet ist das Laden von elektrischen Nutzfahrzeugen eine Herausforderung. Die Kombination aus elektrischem Laden und Zonen für das physische Be- und Entladen der Fahrzeuge bringt wichtige Synergien für Unternehmen und ist ein Schlüsselfaktor für den Umstieg auf die E-Mobilität“, sagt WKW-Präsident Walter Ruck.

Nutzung der Pilotstandorte wird beobachtet und analysiert
Im Rahmen des Pilotprojekts hat Wien Energie drei Ladestationen in Ladezonen errichtet: In der Gumpendorferstraße (1060), in der Ennsgasse (1020) und in der Döblinger Hauptstraße (1190). In den kommenden Monaten wird die Nutzung dieser Ladezonen beobachtet und analysiert. „Wir erproben hier einen weiteren wichtigen Baustein für die Verkehrswende! Mit niederschwelligen Angeboten für Betriebe möchten wir den Umstieg auf Elektromobilität vereinfachen. Werden die Pilotstandorte gut angenommen, ist ein weiterer Ausbau in diesem Bereich denkbar“, so Michael Strebl, Vorsitzender der Wien Energie-Geschäftsführung.

Zielgerichteter Ausbau öffentlicher Ladestellen
Wien Energie betreibt heute mit über 2.000 öffentlich zugänglichen Ladestationen das dichteste E-Ladenetz in Wien. Der Energiedienstleister baut die Ladeinfrastruktur kontinuierlich und zielgerichtet aus. Noch in diesem Jahr entstehen zwei Schnellladeparks mit je 10 Ladepunkten mit bis zu 150 kW Leistung. Zusätzlich entstehen in den kommenden Jahren 200 öffentliche Ladstellen verteilt auf die Bezirke. Wien Energie errichtet diese Ladestellen in enger Abstimmung mit der Stadt und den Bezirken an Orten, wo sie gebraucht werden – etwa an Verkehrsknotenpunkte oder Orten mit erhöhtem Ladebedarf.