Arbeitsgruppen definieren kurz- bis mittelfristige Maßnahmen

Organisiert in zwei Arbeitsgruppen, wurden von jeweils ca. 20 VertreterInnen unterschiedlicher, repräsentativer Unternehmungen, Maßnahmen und Lösungsansätze für die Logistik in den beiden Handlungsfeldern B2B (+Werksverkehre) und B2C (+Handwerksverkehre) entwickelt. Im Fokus der lebendigen Diskussionen standen mehr als 50 Maßnahmen mit einer kurz- bis mittelfristigen Relevanz (3 bis 5 Jahre).

Führt man diese Maßnahmen zusammen, lassen sich folgende Schwerpunkte als „Hotspots“ definieren:

  • Zustellung/ Kooperation (Hubs, Last Mile)
  • Neue Technologien
  • Logistik-Flächen, Abstellflächen, Ladezonen
  • Straße, Schiene, ÖV
  • Verkehrsorganisatorische Maßnahmen, Nachtlieferung
  • Rechtliches
  • Sonstiges

In Folge wurden die gesammelten Maßnahmen gleich einem Evaluierungsprozess unterzogen und einzeln bewertet. Dabei standen die Kriterien Umsetzungsgeschwindigkeit | Investitionskosten | laufende Kosten und Relevanz für eine Verbesserung des Verkehrs-/Logistiksystems NÖ-W bzw. Unterstützung der Zielsetzungen L2030+ im Vordergrund. Jeder Unternehmensvertreter hatte dabei die Chance, alle Maßnahmen individuell zu bewerten und damit eine Gewichtung zu erzielen.

Zukünftige Handlungsfelder festgelegt

In der gestrigen, zweiten Beiratssitzung hat der Projektbeirat die vorgeschlagenen Handlungsfelder für die weitere Bearbeitung freigegeben. Die beiden Handlungsfelder adressieren zielgerichtet die Logistik für B2B (Business-to-Business) und B2C (Business-to-Consumer).

Im Rahmen des Stakeholder-Prozesses zur gemeinsamen Weiterentwicklung der Themen werden im Dezember/Jänner zwei Arbeitsgruppen eingerichtet. Aufgabe der Arbeitsgruppen ist es, gemeinsam zu erarbeiten, welche wesentlichen Maßnahmen und Lösungsansätze in den einzelnen Handlungsfeldern verfolgt werden.

Stakeholder Board beschäftigte sich mit Handlungsfeldern

Das Stakeholder Board traf sich am 6.11.2017 zum zweiten Mal, um sich in konstruktiven Diskussionen mit den Handlungsfeldern auseinanderzusetzen. Dabei wurden im Hinblick auf die Entscheidungsvorbereitung zu den zu bearbeitenden Handlungsfeldern die vorgeschlagenen Handlungsfelder und deren Ausrichtung ausführlich diskutiert.

Logistik 2030+ Website online

Seit heute ist unsere Website zum Projekt „Nachhaltige Logistik 2030+ Niederösterreich-Wien“ online. Auf dieser Seite finden Sie allgemeine Informationen, Neuigkeiten und Veranstaltungen zum Projekt sowie Projektergebnisse und Informationen zum umfassenden Stakeholderprozess.

Über Fragen, Anregungen und andere Rückmeldungen freuen wir uns per E-Mail an info@logistik2030.at oder über das Kontaktformular.

Qualitative Interviews: Nachhaltige Logistik wird zur Pflicht!

Nach den Ergebnissen unserer Stimmungsbild-Umfrage wurden nun die Ergebnisse der qualitativen Interviews in unserer ersten Projektpublikation „Zukunftsthemen und Handlungsfelder in der Logistik“ veröffentlicht.

Die Einschätzung der Rahmenbedingungen durch die 20 Stakeholder und ExpertInnen zeigt, dass die Thematik und Zielsetzungen des Projektes Logistik 2030+ bereits heute als sehr relevant beurteilt werden, mit einer weiter steigenden Bedeutung bis 2030. Auch der Handlungs- und Regulierungsbedarf sowie die Betroffenheit der eigenen Organisation werden als sehr hoch beurteilt.

Darüber hinaus werden in der Projektpublikation fünf wesentliche Entwicklungen, Trends und Technologien, die den Güterverkehr bis 2030 wesentlich beeinflussen bzw. bestimmen werden, sowie fünf Handlungsfelder mit dem größten Impact für die Erreichung der Projektziele dargestellt.